Erstellt am 08. Juni 2016, 05:00

von David Aichinger

Center Prachar ist zurück. Die Basketballer vermelden mehrere wichtige Entscheidungen. Der Verbleib in der B-Liga ist ebenso fix wie die Rückkehr von Ivo Prachar. Arnis Servuts muss gehen.

Comeback. Ivo Prachar (Bild) kehrt nach Mistelbach zurück.  |  NOEN, UKJ

Die Bundesliga-Zukunft der Mistelbach Mustangs ist nun definitiv fix. Die Vorstandssitzung am Freitag brachte wie erwartet den Beschluss, auch in der kommenden Saison an der B-Liga, sprich der 2. Bundesliga, teilzunehmen.

Dass sich sein Verein dort weiterhin nach der Decke strecken wird müssen, spricht Trainer Martin Weissenböck offen aus: „Vom Budget her sind wir im untersten Drittel der Liga beheimatet, das wissen wir eh. Von dem her ändert sich nichts Gravierendes. Natürlich gibt es einen genauen Plan für das nächste Jahr. Den hatten wir aber auch schon für das letzte Jahr.“

Gewisse Sparmaßnahmen werden im Coaching-Bereich gesetzt. Die tschechische Trainerin der Damen wird etwa gehen. Die Mustangs wollen überhaupt versuchen, alle Trainer-Posten im Verein mit Mistelbachern zu besetzen. Weissenböck: „Da sind wir auch zuversichtlich, dass wir das hinkriegen. Die U16 der Burschen ist die einzige Position, die noch offen ist.“

Abseits davon wird freilich auch fleißig am Kader für die Bundesliga gebastelt. Die heißeste Nachricht: Center Ivo Prachar wird in der neuen Saison ein Comeback geben. Der 2,08-Meter-Mann spielte eine starke Saison in Brünn (1. tschechische Liga), hatte dort aber zwei Trainings pro Tag, was ihm künftig nicht mehr möglich ist. Mistelbach schlug zu, muss dafür aber einen Legionärsplatz räumen. Betroffen ist Arnis Servuts, was Weissenböck auch traurig stimmt:

„Das tut uns allen leid, es gibt niemanden im Verein, der Arnis nicht mag. Es war auch alles andere als eine leichte Entscheidung, aber uns ist halt klar, dass du eine Saison ohne großen Spieler unterm Korb, wie es heuer war, nicht absolvieren kannst.“ Die drei anderen Legionäre bleiben, ebenso Duck und Ganneshofer. Marcus Weidner wird gehen, Matthias Singer weilt ein Jahr im Ausland, und die Zukunft von Edi Ovcak ist noch offen.