Erstellt am 03. Februar 2016, 05:03

von Peter Sonnenberg

Den See umrunden. Eine kleine, aber feine Abordnung des LAC Harlekin nahm an "24-Stunden-Burgenland-Extremtour" um den Neusiedlersee teil.

Mit Spaß an der Sache. Die beiden LAC-Harlekin-Athletinnen Sabine Müllner-Rieder (Mitte) und Nicole Ebenauer (re.) machten auch bei der Extremtour rund um den Neusiedlersee mit.  |  NOEN, LAC

Einer ganz besonderen Herausforderung stellten sich fünf Athleten des LAC Harlekin Mistelbach schon sehr früh in diesem Jahr – der „24-Stunden-Burgenland-Extremtour 2016“.

Drei burgenländische Idealisten organisieren seit fünf Jahren ein Event zur Umrundung des Neusiedlersees. Etwas anderen als bei vielen anderen UltraEvents wird dabei aber nicht nur das laufende, sondern auch das „gehende“ Publikum angesprochen.

So kam es, das nicht nur die Harlekin-Ultraläufer Christian Schwarz und Didi Fried um 4.30 Uhr früh am Start standen, sondern auch die LAC- Damen Sabine Müllner-Rieder, Nici Ebenauer, Andrea Zellhofer und Susanne Derler. Während die beiden laufenden Herren sehr wohl wussten, was auf den 120 Kilometern auf sie zukommen würde, war es für die gehenden Damen Neuland. „Und sie mussten dabei an ihre Grenzen gehen“, wusste Obmann Markus Reidlinger zu berichten.

Aber alles der Reihe nach: Während die beiden männlichen Mistelbacher knapp 15 Stunden nach ihrem Start in Oggau wieder zurück waren und die Strecke bezwangen, sammelten die Damen Erfahrungen. Nach gut zwölf Stunden und 60 Kilometern war dann allerdings Schluss – mit teilweise vielen Blasen und einem beleidigten Bewegungsapparat, der sich an die Belastungen noch nicht ganz gewöhnt hatte. „Doch bei einem waren sich alle einig: eine tolle Erfahrung und ein super Event, bei dem sich auf jeden Fall eine Wiederholung anbietet. Alleine schon wegen dem Panorama“, schwärmten alle Weinviertler Teilnehmer.