Erstellt am 22. September 2015, 09:11

von David Aichinger

Eine Party zum Auftakt. Die Mistelbach Mustangs starten am Samstag gegen die Wörthersee Piraten in die neue Saison der 2. Bundesliga. Dabei gibt‘s Freibier, Wein, mehr Speisen als sonst und einen DJ.

Wieder dabei. Laurenz Heindl, ein »einheimischer Mustang«.  |  NOEN, Foto: MM

Die neue Saison steht vor der Tür. Und die Mistelbach Mustangs wollen ihren Auftakt in die 2. Bundesliga mit einer Party feiern. Das Team um den neuen Obmann Erich Stubenvoll jun. hat sich deshalb so einiges einfallen lassen. „Wir machen eine große Season-Opening-Party“, verkündet der 31-Jährige. Worauf sich die Fans freuen dürfen? Freibier, eine Vinothek, mehr Speisen als üblich, einen DJ und das Einlaufen der U10-Kids mit den Idolen der Kampfmannschaft.

„Die Leute sollen nicht nur Basketball sehen, sondern sich auch davor und danach in der Halle wohlfühlen“, sagt Stubenvoll, der verspricht: „Es wird sich für jeden lohnen.“ Gemeinsam mit Sponsoren und Mistelbacher Lokalbetreibern wurden auch Freikarten verteilt. Trainer Martin Weissenböck hofft auf eine volle Halle: „Wenn die Stimmung passt, kommen die Leute auch eher wieder, als wenn nur 50 da sind und halb einschlafen (lacht).“

Was helfen könnte: Unter allen Saisonkartenbesitzern wird Ende Oktober eine Flugreise verlost. Und gemeinsam mit seiner Mannschaft will natürlich auch Weissenböck seinen Teil beitragen. Auftaktgegner sind die Wörthersee Piraten, die in der ersten Runde am vergangenen Wochenende (Mistelbach war spielfrei) eine heftige Niederlage kassierten: 50:95 im Derby gegen KOS Celovec. Dieses Resultat einzuordnen, fällt Weissenböck schwer: „KOS dürfte sehr stark sein, aber die 45 Punkte Unterschied kommen mir schon ein bisschen hoch vor. Bei den Piraten hat auch ein neuer Legionär noch gefehlt. Wir wissen, wie unangenehm sie sein können, lassen uns also sicher nicht blenden.“

Mistelbach selbst absolvierte zuletzt vier Trainings und ein internes Testspiel. Neu-Legionär Ondrej Dygryn verpasste die letzten zwei Einheiten mit Fieber, wird am Samstag aber dabei sein. Mit Laurenz Heindl ist auch ein ehemals starker Jugendspieler aus Mistelbach, der zuletzt fünf Jahre pausierte, fix im Kader. Weissenböck freut sich: „Unser Kader ist gar nicht mehr so klein. Jetzt sind wir selbst gespannt, wie stark wir schon sind. Voll sind wir sicher noch nicht da, aber die anderen wahrscheinlich auch nicht.“