Erstellt am 27. April 2016, 05:04

von Peter Sonnenberg

Europapokalsieg als Ziel. Die Mannen von Weinviertel Niederösterreich sind am Sonntag im ETTU-Cup als Favorit bei Werder Bremen zu Gast. Zum Abschluss der Ära Friedschröder soll der Sieg her.

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Weinviertel NÖ

Am Mittwochabend beginnt die heiße Phase der Saison für Weinviertel Nieder österreich aus Wolkersdorf. Innerhalb von zwei Wochen müssen Stefan Fegerl und Co. die fünf noch ausstehenden Spiele im Grunddurchgang der Bundesliga absolvieren. Dazwischen wartet aber am Sonntag das absolute Saisonhighlight: das Finalhinspiel im ETTU-Cup auswärts bei Werder Bremen.

„Das wird ein ganz ausgeglichenes Match. Aber ich sehen uns in der leichten Favoritenrolle“, so Manager Johann Friedschröder. Die Schlüsselspiele für Fegerl, Legionär Yingchao Hou und Daniel Habesohn werden die Duelle mit der deutschen Nummer drei Bastian Steger sein. „Unser Ziel muss eine gute Ausgangsposi-
tion für das Rückspiel Ende Mai in der Schloßparkhalle sein.“

Im Gegensatz zur ETTU-Cup wird der Hongkong-Chinese Hou erst beim Finalturnier der Bundesliga dabei sein. Warum überhaupt so ein dicht gedrängtes Programm? Aufgrund des Europapokals und der EM-Einsätze mussten die Spiele nach hinten ver schoben werden. „Für uns geht es darum, dass wir nach dem Grunddurchgang auf einem der beiden ersten Plätze landen“, gibt Fried schröder die Marschrichtung vor.

TTSG Weinviertel

Beim letzten Bundesliga-Wochenende vor eigenem Publikum konnte die TTSG Wein viertel noch zwei Siege gegen die unmittelbaren Tabellennachbarn aus Kuchl und Leoben einfahren und sich damit auf Tabellenplatz fünf vorschieben. „Ein Riesenerfolg in unserer ersten Bundesliga-Saison!“, so ein stolzer Präsident Eduard Herzog.

Am Freitag empfingen die Mistelbacher den TTC Kuchl. Im Herbst noch knapp mit 4:6 verloren, gelang den Bezirkshauptstädtern diesmal eine beeindruckende Revanche: Endstand 6:0. „Heute ist uns einfach alles aufgegangen, alle knappen Spiele sind an uns gegangen“, so Martin Steingassner, der zwei Siege beisteuerte. Am Samstag ging es gegen den Tabellenfünften aus Leoben. Die Vorentscheidung brachte dann der Sieg von Steingassner zum 4:2. Diesen Vorsprung ließen sich die Gastgeber nicht mehr nehmen und brachten den Erfolg in trockene Tücher, Endstand 6:3.

Mit Platz fünf haben die Mistelbacher nun auch eine recht gute Ausgangsposition für das Bundesliga-Finalturnier, bei dem in Play-off-Spielen die endgültigen Platzierungen ermittelt werden. Ob es schon Neuigkeiten für die nächste Saison gibt? „„Nur so viel, unser Ziel wird sein, im vorderen Drittel mitspielen zu können“, so Herzog.