Erstellt am 14. Oktober 2015, 05:02

von David Aichinger und Dominik Siml

Harte Strafe: Kures drei Spiele gesperrt. 2. Landesliga Ost / Wolkersdorfs Michael Kures ist übers Ausmaß seiner Sperre enttäuscht. Dafür war Thomas Eibl wieder dabei. In Wolkersdorf herrscht Ärger über das Strafausmaß bei Michael Kures.

 |  NOEN, Aich.

In Wolkersdorf herrscht Ärger über das Strafausmaß bei Michael Kures. Der Flügelspieler flog in der Vorwoche in Brunn gemeinsam mit seinem Gegenspieler Dominik Vockathaler vom Platz, nachdem sich die beiden nach einem Zweikampf eine kleine Auseinandersetzung geliefert hatten. Kures und sein Trainer Stefan Hirczy fanden schon den Ausschluss zu hart, nun wurde Kures auch noch drei Spiele gesperrt.

„Ein Wahnsinn“, faucht Hirczy, der Kures gerne gegen Guntramsdorf gesehen hätte: „Der hätte einen Riesenspaß gehabt, gegen so einen offenen Gegner.“ Kures selbst ist ebenfalls enttäuscht: „Der Verein und ich haben eine Stellungnahme abgegeben. Ursprünglich wollten sie uns (Kures und Vockathaler, Anm.) fünf Spiele sperren. Ich denke, jeder macht Fehler. Der Schiedsrichter hätte seinen ruhig zugeben können.“ Sowohl Wolkersdorf, als auch Brunn legten Protest ein. Kures: „Wir hoffen, dass es nur zwei Spiele werden.“ Eines hat er jedenfalls schon abgesessen.

Dafür war Thomas Eibl mit seiner gebrochenen Zehe wieder dabei, nachdem er beim Abschlusstraining am Donnerstag erstmals wieder locker mitmachen konnte. Im Match hat er sich dann „eigentlich ganz gut gefühlt. Etwas Schmerzen habe ich noch, aber ich glaube, das Gröbste ist vorbei.“ Von Trainer Hirczy gab es fürs ‚auf die Zähne beißen‘ Lob: „Man hat ihm sicher angemerkt, dass er noch nicht in jeden Zweikampf geht, aber er rennt sauviel, ist immer hinter dem Ball, dazu noch seine Outeinwürfe. Alleine mit seiner Präsenz hat er uns sehr geholfen.“

Für Kletzer gab es die „Höchststrafe“

Mistelbach musste im Auswärtsspiel gegen Vösendorf umstellen. Tomas Vrto war gesperrt, Mark Olschnegger lag mit einem Infekt flach. Also rutschten mit Bauer und Kletzer zwei neue Spieler in die Startformation. Vor allem Letzterer wirkte stark überfordert, fand nie richtig ins Spiel. Trainer Peter Lackner wechselte ihn noch in der ersten Hälfte aus und brachte Isildar.

Der Coach erklärte: „Er war für mich wie ein Fremdkörper und die Fehlpassquote war zu hoch.“ Das Experiment mit Bauer auf der Außenbahn und Lukas ganz vorne ging auch in die Hose, Mistelbach verlor in Vösendorf sang- und klanglos 0:4. Lackner: „Gewisse Ausfälle können wir einfach nicht verkraften. Schade.“