Erstellt am 29. Juni 2016, 05:00

Probleme um die Kegelbahn sind gelöst. Auch in der kommenden Saison kann auf heimischer Anlage in der Superliga gespielt werden.

Aufgesetzt. Alfred Tröthann bewies einmal mehr, dass er ein Topspieler ist. Mit 581 erzielten Kegeln brachte der Landesligaspieler eine tolle Leistung, konnte aber die knappe Niederlage der Hollabrunner nicht verhindern.Douglas Fischer  |  NOEN

Aufatmen beim KSV Mistelbach: Wie Obmann-Stv. Erhard Seimann letzte Woche bekannt gab, ist der Spielbetrieb in der Superliga, Österreichs oberster Spielklasse, definitiv gesichert.

Anfang Mai (die NÖN berichtete) wurde die neue Bahn im Gasthaus Diesner ja vom heimischen Kegelverband für den Meisterschaftsbetrieb gesperrt. Grund war, dass der Kegelbahnbauer bzw. eine Sub-Firma geschlampt und andere Segmentplatten verwendet hatte als vom ÖKSB ge fordert.

Danach folgte ein Streit zwischen den Kegelbahnbauern, wer für die Gewährleistung verantwortlich ist. Zudem stellte der Verband den Mistelbachern die Rute ins Fenster und drohte mit Lizenzabzug, wenn bis Ende Juni nicht alles ordnungsgemäß umgebaut werden würde. „Das war schon ein Schock, aber mittlerweile hat uns die Firma den Umbau im Zuge der Gewährleistung zugesagt.“ Zwar wird die Frist nicht ganz eingehalten, aber der ÖSKB gab sein Okay, wenn bis Mitte Juli alles in Ordnung ist.

Auf dem Transfermarkt gibt es indes noch keine Neuigkeiten, der Niederleiser Josef Schwarz ist bis dato (Anm.: die Übertrittszeit endet am 1. Juli) der einzige Neu zugang. Dafür verlässt eine Legende die Bezirkshauptstadt: Dalibor Lang, zuletzt hauptsächlich in der zweiten Mannschaft in der 2. Bundesliga im Einsatz, wird nach 25 Jahren den KSV verlassen und in seine Heimatstadt Třebíč zurückkehren. Er kam damals mit Josef Bartos als einer der ersten Legionäre im österreichischen Kegelsport. Seimann erinnert sich: „Wir haben uns damals oft „Ihr mit euren Böhmen“ anhören können. Diese Zeiten sind Gott sei Dank vorbei.“