Erstellt am 17. Mai 2017, 04:00

von Peter Sonnenberg

Brüderduell beim Berggerichtslauf. Mario Bauernfeind setzte sich beim Klassiker in Falkenstein knapp vor seinem Bruder Andreas durch.

Im Gleichschritt. Mario Bauernfeind (re.) zeigte schon während dem Rennen an, dass er gut in Form war. Am Ende gewann er vor Bruder Andreas (links daneben) und Manfred Schuster (ganz links). Alle drei sind übrigens Trainingspartner beim KUS ÖBV Pro Team aus Wien.  |  Johann Newetschny

Bei perfektem Laufwetter ging am Samstag einer der „Klassiker“ des Weinviertler Laufcups über die Bühne, der 23. Falkensteiner Berggerichtslauf. Wie immer war der Lauf bzw. die Läufe vom SV Falkenstein sehr gut organisiert, familiär und gemütlich. Das lockte auch an die 300 Läufer aus dem ganzen Weinviertel an.

Rein sportlich war es ein Dreikampf der Trainingsgruppe Bauernfeind/Schuster, wobei der LAC-Athlet gegen die beiden Bauernfeind-Brüder Mario und Andreas den Kürzeren zog. Bei den Damen ging der Sieg erstmals in dieser Saison an die Neo-LAC-lerin Angelika Artner.

Es läuft nach 23 Jahren schon so entspannt ab, jeder weiß, was er zu tun hat. Ich glaube, wir werden in 20 Jahren noch immer dasselbe Organisationsteam sein.“Reinhard Stecher

Schnellste Dame. Angelika Artner war bei den Frauen nicht zu schlagen.  |  Newetschny

Organisator Ronald Luckner hatte doppelt Grund zur Freude: „Ich bin vor allem von den tollen Ergebnissen unserer Läufer vom Sportverein Falkenstein begeistert. Siege der Lokalmatadoren Helmut Pesau und Valerie Bayer in ihren Altersklassen, Top leistungen von Christian und Gerhard Hurter sowie Felix Luckner mit Topzeit und sehr starke Auftritt von unserem Nachwuchs – so kann es weitergehen.“

Wie sehr in Falkenstein die familiäre Atmosphäre im Vordergrund steht, bewies die Weinviertler Lauffamilie bei zwei Jubilaren: Leopold Dietrich, der „Vize“ des LAC Harlekin, feierte am Kellerberg seinen „60er“, während es für die 73-jährige Sieglinde Schmieder sogar ein riesiges Geburtstags ständchen bei der Siegerehrung gab. „Bei uns fühlen sich einfach alle wohl“, weiß Gastgeber Luckner. Auch Markus Reid linger, der Obmann des LAC Harlekin, streute den Falkensteinern Rosen: „Ein Aushängeschild unseres Laufcups.“