Erstellt am 06. Januar 2016, 05:13

von David Aichinger

Lazarett lichtet sich. Mistelbach startet am Samstag bei den Wörthersee Piraten ins Jahr 2016. Bis auf Matthias Singer sollten alle Spieler an Bord sein.

Los geht's. Martin Weissenböck startet mit den Mustangs ins Jahr 2016.  |  NOEN, UKJ

So viel hatte sich Mistelbach-Trainer Martin Weissenböck bis Weihnachten über Verletzungen seiner Spieler ärgern müssen, und fast hätte es ihn am letzten Tag des Jahres auch noch selbst erwischt – beim Skifahren zu Silvester. „Ich bin beim Stehenbleiben verkantet und blöd auf die Schulter gefallen. So ist das halt, wenn der Herr Lehrer seiner Tochter etwas vorzeigen will“, konnte er nach dem Jahreswechsel schon wieder scherzen. Im Spital gab’s nämlich Entwarnung.

Grund zur guten Laune liefert auch die mittlerweile deutlich bessere Lage bei den Mustangs. Nach und nach gab es gute Nachrichten, zum Trainingsstart am Montag hatte Weissenböck fast den gesamten Kader zur Verfügung. Auch den 202-Zentimeter-Mann Jakob Deimel, der mit Rückenproblemen seit September ausgefallen war. Allzu sehr will sich der Coach darüber aber noch nicht freuen:

„Jakob wäre sehr wichtig für unsere Rotation. Man hat nach dem Training aber schon das Gefühl, dass er das Kreuz noch spürt. Die nächsten Wochen werden zeigen, ob die Muskulatur stabil genug ist. Ich hoffe es.“ Fix fehlt vorerst also nur Matthias Singer, dessen Achillessehne Probleme macht. Nicht die operierte, sondern die andere. „Vielleicht durch Fehlbelastung, das ist immer schwer zu sagen“, so Singer, der die Schmerzen nicht chronisch werden lassen wollte:

„Ich mache jetzt Therapie und soll bis Mitte Jänner pausieren. Ich hoffe, dass ich zu den Play-offs hin wieder voll fit bin.“ Für das erste Spiel im Jahr 2016 ist er demnach kein Thema. Mistelbach muss am Samstag zu den Piraten nach Klagenfurt, eine Woche später nach Mattersburg. „Es geht gleich ordentlich los“, sagt Weissenböck. Worauf es ankommen wird? „Wie wir nach der Pause zu unserem kollektiven, offensiv-flüssigen Spiel zurückfinden. Wir werden aber noch ein neues Play üben und sicher vorbereitet sein.“