Erstellt am 13. April 2016, 05:04

von Peter Sonnenberg

Mistelbach schafft’s. Die Superligakegler des KSV Mistelbach standen mit dem Rücken zur Wand, schafften aber doch noch den Klassenerhalt.

Jubel über den Klassenerhalt in der Superliga. Karl Sünder (li.) und Leopold Grischany vom KSV Mistelbach.  |  NOEN, privat

„Die Steine, die uns vom Herzen gefallen sind, hat man bis nach Mistelbach gehört“, war Erhard Seimann, Obmann-Stellvertreter des KSV Mistelbach, erleichtert. Mit dem 6:2-Auswärtssieg im Relegationsrückspiel in Steinberg (Burgenland) gegen den SKV Schlaining sicherten sich die Weinviertler auch in der Spielzeit 2016/17 einen Platz in der Superliga, Österreichs oberster Spielklasse.

„Man of the Match“ aus Mistelbacher Sicht war zum einen Youngster Manuel Spreng, der unglaublich starke 609 Kegel auf die Bahn warf. Sein Gegenüber schaffte ebenfalls knapp 600 Kegel – zu wenig, um zu punkten. „Das war Nervenstärke pur“, so ein beeindruckter Seimann. Von diesem Rückschlag sollten sich die Schlaininger nicht mehr erholen.

Die weiteren Mannschaftspunkte holten Zoran Nikolic, Filip Dejda und Miloslav Hybl, der für den in den letzten Wochen so unglücklich agierenden Radim Metelka in die erste Sechs rutschte. „Trotzderm Hut ab vor Radims Charakter. Er ist mitgefahren und hat Miloslav nach allen Kräften unterstützt. Das nenne ich Teamgeist“, war Seimann stolz auf seinen Legionär.

Danach wurde gefeiert, ehe für Seimann und Co. schon ab Dienstag die Planungen für neue Saison auf Hochtouren laufen: „Wir müssen uns jetzt zusammensetzten und alles besprechen.“ Eines ist fix: Die beiden Legionäre Metelka und Dejda bleiben dem KSV erhalten.