Erstellt am 23. Dezember 2015, 05:43

von Peter Sonnenberg

Noch lebt Titel-Traum in Europa. Weinviertel NÖ schied in Champions League aus, spielt aber weiter international.

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Weinviertel Niederösterreich hat sich am Freitag mit einem Heimsieg in Wolkersdorf aus der Herren-Tischtennis-Champions-League verabschiedet. Die Niederösterreicher setzten sich in der Schloßparkhalle gegen den französischen Club Hennebont TT mit 3:0 durch und revanchierten sich für die 2:3-Auswärtsniederlage. Weiters fixierten sie als Gruppe-B-Dritter den Verbleib im Europacup. 2016 geht es für Daniel Habesohn und Co. im ETTU-Cup weiter.

Der Aufstieg ins CL-Viertel finale war schon vor der Partie nicht mehr möglich gewesen. Die Mannen von Manager Johann Friedschröder holten also im letzten Spiel das Maximum heraus. Der Chinese Hou Yingchao hatte gegen Kalinikos Kreanga, dem er in Frankreich noch glatt mit 0:3 unterlegen war, keine Mühe und siegte mit 3:0. Europameister Stefan Fegerl war in der Folge gegen Dmitrij Prokopcov ebenfalls ziemlich ungefährdet, musste allerdings beim 3:1 einen Satz abgeben.

Oberhand nach hartem Kampf

Im dritten Spiel behielt Habesohn nach hartem Kampf gegen Quentin Robinot mit 3:2 die Oberhand. „Ein versöhnlicher Abschluss, aber im Rückblick muss man sagen, dass uns unser unglaubliches Verletzungs- bzw. Krankheitspech den Aufstieg gekostet hat“, analysierte Friedschröder.

Mitte Jänner geht es damit für die Weinviertel-NÖ-Truppe im Viertelfinale des ETTU-Cups weiter. „Es gibt auch dort sehr starke Mannschaften, viele mit guten Chinesen drinnen“, warnt Habesohn.