Erstellt am 17. Februar 2016, 05:04

von Peter Sonnenberg

Play-offs warten. Nach dem enttäuschenden Abschneiden mit dem Nationalteam fiebert Robert Lembacher der Endrunde mit Dornbirn entgegen.

Zu langsam. Für Österreich und Robert Lembacher (rechts), hier gegen Slowenien, gab es in Innsbruck nur Platz vier. APA/EXPA/Jakob Gruber  |  NOEN, APA/EXPA/JAKOB GRUBER

Am Samstagabend ging die Euro Ice Hockey Challenge in Innsbruck für Österreich mit einem 1:4 gegen Frankreich zu Ende. Für die rot-weiß-rote Auswahl mit dem Wolkersdorfer Profi Robert Lembacher reichte es nur zum vierten und letzten Platz.

„Deshalb bin ich auch mit meiner eigenen Leistung überhaupt nicht zufrieden“, zeigte sich der 26-Jährige von den Bulldogs Dornbirn, der mit dem KAC-Spieler Martin Schumnig ein Verteidigerpaar bildete, selbstkritisch. Er verlor aber seinen Humor nicht: „Es war eine willkommene Abwechslung zur EBEL. Außerdem hatten wir in Dornbirn eine harte Trainingswoche.“

Stichwort EBEL: Dienstags ging es gegen Bozen mit der ersten von noch drei ausstehenden Runden in der Zwischenrunde weiter. Dort will Lembacher mit seinen Bulldogs noch den Sprung unter die Top drei schaffen. Das würde nicht nur bedeuten, dass man sich den Gegner im Play-off-Viertelfinale aussuchen könnte, sondern auch, dass man das Heimrecht besitzen würde – ein nicht zu unterschätzender Vorteil. Und wer wäre der Lieblingsgegner des Wolkersdorfers?

„Schwer zu sagen, aber wenn ich es mir aussuchen könnte, dann die Vienna Capitals. In Wien den Aufstieg ins Halbfinale zu fixieren, das wäre für mich als ehemaligen Caps-Spieler ein Traum.“ Generell fiebert der Weinviertler der Endrunde schon entgegen: „Ist ja klar, die Play-off-Zeit, ist auch die schönste Zeit im Jahr.“


Hintergrund

Zur Person
Robert Lembacher wurde am 24. Juni 1989 geboren und stammt aus Wolkersdorf. Er begann seine Karriere bei den Wiener Eislöwen, ehe er bei den Vienna Capitals erste Profiluft schnupperte. Nach zwei Auslandsstationen in Schweden (Lulea und Pitea) kehrte er nach Österreich zurück, wo er über die Stationen Salzburg und Graz im 2013 in Dornbirn anheuerte.

Euro Hockey Challenge
Österreich - Frankreich 1:4 (1:0, 0:2, 0:2).
Slowakei - Slowenien 5:3 (3:1,1:2,1:0).
Österreich - Slowakei 3:1 (1:0, 2:0, 0:1).
Slowenien - Frankreich 4:3 (1:0, 2:3, 1:0).
Österreich - Slowenien 2:6 (0:2, 1:4, 1:0).
Slowakei - Frankreich 2:1 (0:1, 1:0, 1:0).

Endstand:
1. Slowakei (6 Punkte), 2. Slowenien (6), 3. Frankreich (3), 4. Österreich (3).  Foto: privat