Erstellt am 03. August 2016, 04:27

von Peter Sonnenberg

WM-Silber geholt. Der Großengersdorfer Lukas Windischberger (24) holte bei der Team- und Doppel-WM in Dänemark eine Silbermedaille.

Einer für alle und alle für einen. Das österreichische Racketlon-Nationalteam bei der WM in Dänemark. Mit dabei war auch der Großengersdorfer Lukas Windischberger (Vierter von links).  |  NOEN, RFA

Die Team- und Doppel-Weltmeisterschaften von Donnerstag bis Sonntag im dänischen Birkerød brachten Österreich gleich zehn Medaillen. Mit dem 24-jährigen Großengersdorfer Lukas Windischberger bekam auch ein Athlet aus dem Bezirk Mistelbach Edelmetall um gehängt, und zwar gleich zum Auftakt im Team-Bewerb der Eliteklasse.

Ohne den letztes Jahr zurückgetretenen mehrfachen Weltmeister und langjährigen Weltranglistenersten Christoph Krenn aus Obersulz musste sich das stark verjüngte rot-weiß-rote Team erst Lokalmatador Dänemark im Finale geschlagen geben. Davor wurden unter anderem Deutschland und der re gierende Weltmeister aus Schweden ausgeschaltet. „Mehr war leider nicht drinnen. Aber mit dieser Mannschaft wird es für die Dänen schon nächstes Jahr bei der EM ganz, ganz eng!“, glaubt Windischberger.

Bei den Doppelbewerben in den Tagen darauf lief es für den Weltranglistenvierten aber nicht mehr ganz nach Wunsch. Im Mixed-Doppel waren er mit Partnerin Christine See hofer, ihres Zeichens die Nummer eins der Welt, überrasch enderweise bereits zum Auftakt gescheitert. „In der ersten Runde gegen die zweitbeste Paarung der Welt – das ist keine Auslosung, die man sich wünscht“, kannte der Weinviertler auch den Grund für das frühe Aus und Platz neun. Im Elitedoppel mit dem Dänen Kresten Hougaard reichte es ebenfalls zu keiner weiteren Medaille – „nur“ Platz vier.