Erstellt am 10. Dezember 2015, 05:03

von David Aichinger und Dominik Siml

Treffen mit Berthold. Offensivmann Patrik Berthold (29) machte in der Hinrunde kein einziges Spiel für Wolkersdorf. Seine Zukunft ist offen.

Zukunft offen. In der Hinrunde jubelte Patrik Berthold (Bild) nur in Zivil an der Seitenlinie mit dem SC Wolkersdorf. Ob er in der zweiten Saisonhälfte ins Dress des SCW zurückkehrt, ist noch offen.  |  NOEN, David Aichinger

SC Gerin Druck Wolkersdorf

Während das Thema Neuzugänge ruht, geht Wolkersdorf eine Problemstelle in den eigenen Reihen an: die Zukunft von Patrik Berthold (29). Der Offensivmann war 2014/15 Stammspieler, steuerte sechs Tore zum dritten Platz bei. Seit Sommer quälten den Groß-Schweinbarther aber Probleme im Adduktorenbereich. Berthold musste die Trainingsversuche immer wieder abbrechen, spielte kein einziges Mal – unzufriedenstellend für alle Beteiligten. In den nächsten Tagen steht nun ein Treffen zwischen dem sportlichen Leiter Stephan Heurteur und Berthold an.

Zweiterer geht es gelassen an: „Ob ich jemals wieder auflaufe, steht noch in den Sternen. Das kommt ganz auf meinen Heilungs- und Trainingsverlauf an. Ich will jetzt einmal fit werden, eventuell die Vorbereitung mitmachen, und wenn mit der Verletzung alles passt, dann passt es.“ Ob in Wolkersdorf oder nicht, lässt er offen: „Ich hab‘ noch einen Vertrag. Wenn man mich braucht, gerne. Wenn nicht, werde ich das auch akzeptieren. Am wichtigsten ist es, fit zu werden, da bin ich dran. Alles Weitere wird sich zeigen.“

FC Bauzentrum Hofer Mistelbach

In Mistelbach gab es im Zuge der Abschlussfeier am Freitag einige Gespräche. Die Sieber-Zwillinge gaben ihren Abschied bekannt — Patrick zieht es wie Herbert Bauer nach Poysdorf, Bruder Pascal wird künftig seine Schuhe für Gebietsligist Laa schnüren.

Die 28-Jährigen kamen, ähnlich wie Bauer, nicht über die Reservistenrolle hinaus und wollten sich sportlich neu orientieren. Obmann Robert Martin bestätigte dies: „Ja, alle beide verlassen uns. Wir wollten ihnen die Chancen nicht verbauen und wünschen ihnen alles Gute. Sie haben ja ihre Qualitäten.“