Erstellt am 12. Juli 2016, 12:34

von Peter Sonnenberg

Zwei Brüder für ein Hallelujah. Mario Bauernfeind gewann Hohenauer Sommerlauf vor seinem Bruder.

Erneut nicht zu schlagen. Mario Bauernfeind.  |  Hans Newetschny

Mario Bauernfeind gewann den 20. Hohenauer Sommerlauf vor seinem Bruder Andreas. „Wenn die beiden am Start sind, dann sind sie auch nicht zu schlagen“, brachte es Dieter Koch, einer der beiden Cheforganisatoren (Anm.: Wolfgang Tschapka ist der andere), auf den Punkt.

Wie so oft in den letzten Jahren drückten die beiden dem Rennen ihren Stempel auf, im Zielsprint hatt der jüngere Mario das bessere Ende für sich. Die beiden Top-Läufer aus dem Bezirk, Manfred Schuster und Andreas Heindl, wehrten sich zwar nach Kräften, mussten sich aber letztendlich mit den Plätzen drei und vier zufriedengeben. Bei den Damen war dagegen Minodora Turkonje eine Klasse für sich. Ansonsten versammelten sich knapp 200 Laufbegeisterte trotz sengender Hitze und Urlaubszeit auf dem Sportplatz Hohenau, wo die Zusammenarbeit zwischen den Komaru Runners und dem ASV erneut reibungslos funktionierte.

Zum Jubiläum ließ sich das Organisationsteam einiges einfallen: So wurden zum Beispiel die Teilnehmer des ersten Laufs 1997 auf die Bühne gebeten. Nettes Detail am Rande: Ali Ben Sahili, der Premieren sieger vor 19 Jahren, wurde heuer Sechster! Eine Jubiläums tombola mit attraktiven Preisen (u.a einem Mountain bike) rundete die erfolgreiche Veranstaltung ab. Das erneut tolle Feedback der Läufer verhinderte dann auch den Rücktritt von Koch. „Eigentlich wollte ich berufs- und familiär bedingt zurücktreten, aber jetzt mache ich doch weiter.“