Erstellt am 07. September 2011, 00:00

Abenteuer im Mittelmeer. EXTREMSPORT / Geschafft! Philipp Benda und Christian Redl segelten erschöpft, aber wohlbehalten in Hammamet ein.

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Sieben Tage waren die beiden Extremsportler, der Brunner Philipp Benda und Christian Redl, auf dem Wasser unterwegs, segelten mit einem aufblasbaren Reisekatamaran 700 km vom italienischen Abissola Richtung afrikanische Küste.

Nach gutem Start folgte eine dreitägige, nervenaufreibende Flaute mit Begegnungen von Pottwalen, Delfinen und einem riesigen Mantarochen. Auch Herausforderungen wie Nebel vor Korsika, Starkwinde mit Böen bis zu 30 Knoten Windgeschwindigkeit und 6 Meter hohe Wellen sowie permanenter Schlafentzug, kaum Essensmöglichkeit und ständige Nässe konnten das Duo nicht an der Vollendung ihres Abenteuers hindern.

„Wir freuen uns auf Dusche,  warmes Essen und ein Bett“

 

Die Extremsportler verbrachten die gesamte Reisezeit auf nicht einmal 4m? Fläche, hatten kaum Möglichkeit, sich aus dem Weg zu gehen. Im Mentalbereich wurden sie von ihrem Manager und Mentalcoach Thomas Tschernitschek mit Hypnose und Meditationsübungen auf verschiedenste Situationen eingestellt. „Es war ein ständiger Kampf, sich vom Gefühl der Angst nicht übermannen zu lassen“, so Benda. „Wir befanden uns zwischen Sardinien und der afrikanischen Nordküste mehrmals in Gefahr zu kentern, ich fürchtete um mein Leben“, ergänzt Redl. Trotz alledem erreichten sie gesund ihr Ziel.