Erstellt am 23. Dezember 2015, 07:48

von Christoph Dworak

Applaus für die U20. Peter Klumpp, vor 21 Jahren selbst bei der B-WM tätig, zollt dem aktuellen Silber-Team Österreichs Respekt: "Beeindruckend."

Peter Klumpp steht nach wie vor gerne am Eis. Dann tauscht er Anzug gegen Eishockeyausrüstung.  |  NOEN, Foto: Dworak

Er ist Jurist, stellvertretender Stadtamtsdirektor in Mödling - und hat eine große sportliche Liebe: Eishockey. Peter Klumpp (39) trainiert heute die U14 des UEC Mödling, hilft auch in der Kampfmannschaft aus, wenn Not am Mann ist. Und er hat in der Vorwoche mit gutem Grund in die Wiener Albert Schulz-Halle geschaut: Ebendort holte Österreich bei der U20-Weltmeisterschaft der Gruppe B sensationell Silber.

Etwas, das ihm vor 21 Jahren als Teil des U20-Teams – unter anderem mit den späteren NHL-Profis Reinhard Divis und Christoph Brandner – nicht gelungen ist. Damals reichte es in Caen und Rouen (Frankreich) nur zu einem sechsten Platz. Wenngleich es eine Parallele zum aktuellen Team gab: „Wir haben damals auch die Norweger geschlagen“, erinnert sich der damalige VSV-Spieler.

Das Abschneiden des 2015er-Nachwuchses ringt Klumpp Respekt ab: „Hohes Tempo, tolle Spielzüge. Unser Auftritt hat mich überrascht und beeindruckt. Ich denke, da werden noch einige den Sprung ins Ausland schaffen.“

Auch heuer machte übrigens ein Bezirks-Crack auf sich aufmerksam: Sam Alec Antonitsch, Sohn von Ex-Tennisass Alex Antonitsch, aus Gaaden netzte gegen Italien gleich zweimal ein.