Erstellt am 09. März 2016, 06:24

von Johannes Wiesmann

Hofer tauscht Kart gegen Rennauto. Der Perchtoldsdorfer Max Hofer hat den Sprung geschafft, gibt ab Mai im Cup Vollgas.

Max Hofer mit seinem großen Vorbild, dem Ex-Formel-1-Profi Alexander Wurz.  |  NOEN, privat

125 Nachwuchsfahrer aus der ganzen Welt haben es probiert, ein Österreicher hat es geschafft: Der Perchtoldsdorfer Max Hofer ist heuer beim Audi-TT Sport Cup dabei. Er sicherte sich eines der zwanzig begehrten Cockpits beim Markenpokal, der an acht Rennwochenenden in Deutschland, Ungarn und Holland über die Bühne gehen wird.

"Eine krasse Umstellung"

„Ich sehe das als große Auszeichnung und kann es gar nicht mehr erwarten, dass es endlich los geht“, erklärt der erst 16-jährige, der erstmals den Schritt vom Kart ins Rennauto wagt. „Das ist schon eine krasse Umstellung, aber ich habe mich nach dem ersten Abtasten eigentlich relativ rasch vor allem an das zugedeckte Cockpit gewöhnt.“

Im Kart war Hofer schon extrem erfolgreich, bereits drei Staatsmeistertitel konnte er sich in seiner noch jungen Karriere sichern. Der Audi-TT Sport Cup (6.-8. Mai in Hockenheim), bei dem alle Teilnehmer mit identen Boliden an den Start gehen, soll diese jetzt vorantreiben.

Kommende Saison als Lernjahr

Es herrscht zwar absolute Chancengleichheit, Ergebnisse stehen für den Perchtoldsdorfer dennoch nicht im Vordergrund. Die kommende Saison sieht er als Lernjahr. „Ich will und werde versuchen, aus jeder Minute, die ich im Wettkampfauto sitze, die richtigen Schlüsse zu ziehen. Gute Resultate sind für einen Rennfahrer zwar schon wichtig, dürfen aber besonders am Anfang nicht zu sehr im Vordergrund stehen.“ Diesen Rat hat sich Hofer auch von Vorbild Alexander Wurz, ehemaliger Formel-1-Profi, geholt.