Erstellt am 04. Mai 2016, 06:34

von Wolfgang Wallner

Knapp gescheitert. Nur sechs Punkte fehlten zur Titelverteidigung. So musste AS Logistik Mödling Premierensieger Wolfurt den Vortritt lassen.

Enttäuscht nach dem Entscheidungsspiel in Vorarlberg: Benjamin Schlemmer, Dominik Stipsits, Bianca Schiester, Obmann Lukas Stöberl, Reka Sarosi,Christoph Syrch, Alen Roj, Katrin Neudolt, Trainer Daniel Graßmück, Luka Wraber und Jakob Wraber (von links).  |  NOEN, privat

Der Badminton-Krimi in Wolfurt brachte aus Mödlinger Sicht viel Spannung, aber kein Happy-End. Am Ende jubelten die Vorarlberger über die erste Meisterschaft in der Vereinsgeschichte, Titelverteidiger AS Logistik Badminton Mödling musste sich mit Platz begnügen. Haarscharf verpassten die Schlägerprofis aus der Babenbergerstadt die Entscheidung. Im letzten von acht Spielen, dem zweiten Doppel der Herren, fehlten nur sechs Punkte aus den Sieg. Den krallten sich schließlich die Wolfurter, machten mit einem 5:3-Erfolg in der „Best of Three“-Serie den Sack zu. leider ist es im Entscheidungsspiel (in Serie „Best of three“) nicht gelungen den Meistertitel zu verteidigen.

„Wir hatten heute Chancen genug das Spiel für uns zu entscheiden, allerdings fehlte am Ende das Quäntchen Glück“, seufzt Trainer Daniel Graßmück. Besonders schmerzen die Mödlinger die knappen Niederlagen im Einzel wie auch im Doppel der Damen: „Schade, denn die Leistungen haben durch die Bank gepasst.“

Und dann haderten Graßmück & Co. auch mit strittigen Entscheidungen. Wie beim Satzball im ersten Herrendoppel. „Da war der Ball ganz klar im Feld und der Satz somit schon gewonnen. Leider hat’s der Schiedsrichter anders gesehen“, ärgert sich der Mödlinger. 377 Punkte in den acht Partien gingen an Wraber & Co, 344 an Wolfurt. Dennoch triumphieren die Vorarlberger. „Die Enttäuschung ist groß, trotzdem können wir stolz sein.“