Erstellt am 05. April 2017, 02:56

von Alexander Wastl

„Blech“ für Squasher. Das Verletzungspech machte der NV Squash Union Wiener Neudorf Mödling beim Finale einen Strich durch die Rechnung.

Marcus Greslehner, Jakob Dirnberger, Erich Streit, Präsident Happy Freudensprung und Olli Tuominen mussten sich beim diesjährigen Bundesligafinale mit Platz vier zufrieden geben.  |  privat

Squash Bundesliga-Finale im Showglascourt des Citypark Einkaufszentrums in Graz. Die Vorzeichen waren für Serienmeister NV Squash Union Wiener Neudorf Mödling nicht die besten.

Eigentlich hätte man sich ja die Dienste des World Series Ranking Erstplatzierten, Karim Abdel Gawad, gesichert. Der Ägypter musste aber aufgrund einer Knöchelverletzung passen, wie auch Präsident „Happy“ Freudensprung (Achillessehnenriss). Die „Zwei-Mann-Vorgabe“ war zuviel, um im Halbfinale gegen die stark aufgestellte SG Union Squash Team Wien – rund um die Nummer 12 der Welt, Daryl Selby – bestehen zu können.

Olli Tuominen, Jakob Dirnberger, Marcus Greslehner und Erich Streit verloren mit 0:3. Dadurch ging es gegen die Spielgemeinschaft Tirol um den dritten Platz. Es blieb spannend: Erich Streit hätte im letzten Spiel Bronze für die Squash Union holen können, doch die entscheidende Partie sollte an Tirols Kemptner gehen. Zuvor siegten Greslehner und Dirnberger. Die Tiroler setzten sich aber mit 7:6 in Sätzen durch.

„Wir haben uns trotz unserer Ausfälle tapfer geschlagen. Hoffentlich haben wir in der nächsten Saison ein bisschen weniger Verletzungspech“, resümierte Freudensprung.

Der Titel ging übrigens an die Spielgemeinschaft Oberösterreich. „Gratulation!“, zeigte sich Freudensprung als fairer Verlierer.