Erstellt am 14. Oktober 2015, 06:17

Die Titel-Chance lebt. Die Spieler von AS Logistik Badminton Mödling besiegten zum Saisonauftakt die starken Linzer und haben jetzt ein erklärtes Ziel.

Luka Wraber, Österreichs Nummer eins, spielte zum Saison-Auftakt gegen Linz erstmals im Dress der Mödlinger Badminton-Mannschaft.  |  NOEN, Foto: G. Bäuerle
Die Vorbereitung der Mödlinger Badminton-Spieler auf die neue Bundesliga-Saison verlief zufriedenstellend, die Mannschaft hat die so positive Stimmung aus dem letzten Spieljahr „mitgenommen“. Das merkte man jetzt auch in der Auftakt-Partie gegen das Team von BSC 70 Linz, das die Mödlinger in der heimischen Europahalle mit 5:3 gewinnen konnten.

Die Linzer waren als potenzieller Titelanwärter Garant für eine qualitativ hochwertige Begegnung, die sich schlussendlich aber doch mit der Außenseiterrolle begnügen mussten. Im Dress von AS Logistik Badminton Mödling schlug erstmals Österreichs Nummer eins, Luka Wraber, auf. Im 1. Herrendoppel musste er sich mit Partner Dominik Stipsits zwar knapp geschlagen geben, im intensiven 1. Herreneinzel fuhr er aber gegen den starken Ukrainer Vitaly Konov seinen ersten Sieg für Mödling ein!

„Wir können auch heuer um den Titel mitreden“

Für weitere Siege im Kräftemessen mit einer starken Linzer Mannschaft sorgten Bianca Schiester/Reka Sarosi (DD), Alen Roj/Benjamin Schlemmer (2. HD), Alen Roj (2.HE) und Katrin Neudolt (DE). Lediglich die Nummer Eins bei den Damen, Lisi Baldauf, fehlte.
Niederlagen setzte es allerdings im 3. Herreneinzel, in dem Benjamin Schlemmer chancenlos war, sowie im Mixeddoppel, in dem sich Dominik Stipsits und Reka Sarosi denkbar knapp mit 24:26 im dritten Satz geschlagen geben mussten.

Obmann Lukas Stöberl: „Diese erste Saisonrunde war gleich einmal eine sehr gute Standortbestimmung für unser Team. Wir wissen nun, dass wir auf alle Fälle wieder eine sehr schlagkräftige Mannschaft haben und glauben, dass wir auch heuer um den Titel mitreden werden.“

Christoph Syrch kann nach seinem Kreuzbandriss langsam wieder ins Training einsteigen, lediglich Daniel Graßmück wird aufgrund eines Knochenmarködems noch länger ausfallen.