Erstellt am 11. November 2015, 05:57

von Alexander Wastl

Kadetten pilgerten in die Südstadt. Die Welt-Elite der Florett-Kadetten gastierte im BSFZ Südstadt: Hunderte Teilnehmer aus unzähligen Nationen.

Elite-Treff. Der Italiener Pietro Velluti holte den Sieg im Herren-Florett beim internationalen Fredi Grasnek Kadetten-Turnier in den Hallen des BSFZ-Südstadt.  |  NOEN, Alexander Wastl
Nicht nur sportlich, sondern auch organisatorisch wurde der Fecht-Union-Mödling beim internationalen Fredi Grasnek Kadetten-Turnier alles abverlangt. Doch der Aufwand zahlte sich aus, in gewohnter Manier machte die Fecht-Union als professioneller Organisator Werbung in eigener Sache.

Knapp 500 Starter aus 34 Nationen strömten die Hallen des BSFZ-Südstadt. Neben den Einzelbewerben im Damen- und Herrenflorett wurden parallel auch Mannschaftsbewerbe ausgetragen. Kein Wunder, dass alle verfügbaren Hallen unter Beschlag genommen wurden. Eine Masse, die nur mit unzähligen freiwilligen Helfern und Unterstützern zu bändigen ist. Deswegen sagt die Fecht-Union auch „Danke“.

Wie stark besetzt das Teilnehmerfeld besetzt war, verdeutlicht die Platzierung des Mödlinger Fechters Tobias Grasnek: Er holte mit Rang 148 im Herrenflorett die beste Platzierung seitens der Fecht-Union. Der beste Österreicher, Martin Kain, landete auf Rang 93.

Kein „Cordoba“ gegen Deutschland

Grasnek scheiterte in der ersten Runde der Direktausscheidung, zuvor fuhr er aber drei Siege in der Vorrunde ein. Neben Grasnek waren auch noch Niklas Plankh und Max Schubert für die Mödlinger am Start, die aber nicht über die Vorrunde hinauskamen. Den Sieg holte der Italiener Pietro Velluti. Im Damenflorett holte Iris Margetich ebenfalls mit drei Vorrunden-Siegen die beste Mödlinger Platzierung ab. Am Ende hieß es Platz 144. Ina Kupfer und Vivienne Bögle holten jeweils einen Sieg für die Fecht-Union, kamen aber nicht über die Vorrunde hinaus. Die beste Österreicherin war Beatrice Kudlacek mit dem beachtlichen 9. Platz.
Im Mannschaftswettbewerb ging Grasnek ebenfalls für „Team Österreich 1“ an den Start, wo man im Duell mit dem großen Nachbarn Deutschland nach einem Freilos mit 38:45 den Kürzeren zog. Somit landeten die jungen Österreicher auf Platz 20.