Erstellt am 03. Februar 2016, 06:38

von Alexander Wastl

Herzschlagfinale im letzten Spiel. Der UEC Mödling setzte der eigenen Torflaute ein Ende. Für einen Sieg reichte es nicht.

Vorbeigeschrammt. Die Mödlinger Dragons verpassten die letzte Chance auf einen Sieg im Grunddurchgang. Im Viertelfinale wartet nun der EHC Südtirol.  |  NOEN, Verena Haumberger
Es war das letzte Spiel des Grunddurchgangs und zugleich auch jenes, in das die Mödlinger die größten Hoffnungen auf einen Sieg steckten.

Gegen den Tabellennachbarn, die Wiener Wölfe, wollten die Mödlinger unbedingt noch einen Punkt im Grunddurchgang machen. Die Vorzeichen waren aber wiederum alles andere als gut. Stark dezimiert traten die Dragons an, dann verletzten sich während der Partie auch noch Topscorer Schwabl und Germany.

Zu Beginn sah alles aber sehr gut aus: Die Wiener gingen zwar erwartungsgemäß in Führung, Peter Klumpp konnte den Treffer aber postwendend egalisieren. Danach ging es heiß her: die Tore fielen quasi wie am Fließband. Zur Mitte des ersten Drittels lagen die Dragons überraschend mit 6:4 in Front, zwei Powerplay-Treffer stellten aber wieder „auf Null“.

Schwabl und Germany fielen verletzt aus

Schwabl und Martin Valenta stellten dann wieder den Zwei-Tore-Vorsprung her und der fesselnde Schlagabtausch nahm seinen Fortlauf. Wiederum glichen die Wiener aus, abermals erhöhten die Dragons auf 8:6. Gegessen war die Partie damit aber noch lange nicht. Nach dem zweiten Drittel stand’s 9:7 zugunsten der Mödlinger.

Dann kam es aber ganz bitter: Schwabl und Germany fielen verletzt aus und die Wiener bekamen Überwasser. Erst vier Minuten vor Ende glichen die Wiener nach zwei Überzahltoren auf 9:9 aus. Es folgte die 10:9-Führung der Gastgeber, Routinier Havasi stellte aber auf 10:10. 54 Sekunden vor Schluss dann aber der „Todesstoß“: Schuss aus spitzem Winkel zum 11:10 für die Wiener.