Erstellt am 18. Februar 2016, 05:44

von NÖN Redaktion

In Medaillen-Laune. Gold, Silber und Bronze: Die Sportler der Fecht-Union Mödling zeigten bei den jüngsten Turnieren ihre Klasse.

Nicolaus Benedict (2.v.l) holte sich ungeschlagen den Sieg.  |  NOEN, privat

Tolle Leistungen in den Reihen der Fecht-Union-Mödling: Gilbert Schwarz (Säbel) und Johannes Poscharnig (Florett) holten sich beim Challenge X-Systras in Paris (dem größte Studententurnier der Welt) jeweils Gold! Auch Roman Bereuter lieferte dort im Säbel eine starke Leistung: 11. Platz. Gerhard Margetich stolz: „Mit Gilbert und Roman stellten wir in Paris gleich zwei Säulen für den Turniersieg in der Mannschaft.“

Nicolaus Benedict mit weißer Weste

Die Reise wert war für die Mödlinger Säbelfechter auch Villach Adlerklaue. Sie setzten sich dort toll in Szene, im Unter 12-Bewerb der Jugend C holten sie Gold, Silber und Bronze. Jakob Käferböck siegte – vor Vinzenz Müller und Matthias Plankh (erster Stockerlplatz). Ebenfalls seine erste Medaille holte Philip Meixner (Silber im Unter 14-Bewerb der Jugend B; Bronze ging an Vinzenz Müller).

Auch bei den Kadetten konnten die Mödlinger Säbelfechter auftrumpfen. Im Kadettenbewerb erfocht sich Nicolaus Benedict den Sieg. In den beiden Vorrunden blieb er ohne Niederlage. Im Zuge der Direktausscheidung setzte er sich sowohl gegen in – als auch ausländische Gegner durch, und erreichte ungeschlagen den obersten Podestplatz.

Danach ging es noch in die Allgemeine Klasse. Mit Lukas Haaksma landete nur ein Mödlinger (Rang 5) unter den Top acht. Platz elf ging an Nici Benedict, Rang 13 an Gerhard Margetich. Ein weiteres Turnier des EFC Unter 14 Circuit (mit Fechtern aus Polen, Ungarn, Tschechien, der Slowakei und Österreich) ging in Brno über die Bühne. Mödlings Tobias Breßlauer gewann alle zwölf Vorrundengefechte und ging als Nummer eins in die DA.

Nach Freilos und drei souveränen Siegen (15:0, 15:3, 14:3) stand Breßlauer im Halbfinale. Dort konnte er das Gefecht gegen seinen ungarischen Gegner lange offenhalten, bis er mit 11:15 verlor. Über seine „Bronzene“ freute er sich freilich dennoch.