Erstellt am 16. März 2016, 06:44

von Johannes Wiesmann

Interne Rochade bei Hypo. Hypos bisheriger Coach Ferenc Kovacs rückt wieder zurück ins zweite Glied, Matuschkowitz übernimmt seinen Posten.

Martin Matuschkowitz (r.) will mit den Spielerinnen von Hypo NÖ weiter jubeln - ab sofort aber als Chefcoach.  |  NOEN, Hypo NÖ/Starka

Nach eineinhalb Jahren als Cheftrainer von Hypo räumt Ference Kovacs das Feld. Für ihn rückt der bisherige Co-Trainer Martin Matuschkowitz nach. Kovacs wird der Kampfmannschaft zwar als Assistenztrainer erhalten bleiben, geht aber als Gesamtverantwortlicher wieder zurück in den Nachwuchs des Vereins - dem Bereich, wo der 54-jährige die mit Abstand größten Erfolge seiner langen Trainerkarriere feiern konnte.

Matuschkowitz kein Neuling als Chef

Unglaubliche fünfzig Staatsmeistertitel sammelte der gebürtige Ungar mit diversen Nachwuchsmannschaften Hypos, außerdem wurde er 2010 mit den Mädels der Liese Prokop-Privatschule sensationellerweise Schulweltmeister.

Matuschkowitz übernimmt ab sofort, wird schon beim nächsten Spiel am 2. April in Feldkirch sein Debüt feiern. Nervös wird er aber nicht sein, denn für den bisherigen Co-Trainer ist die Position als Hypos hauptverantwortlicher Coach überhaupt nichts Neues.

Bereits drei Mal (97/98, 03/04, 09/10) hatte Matuschkowitz bei den Südstädterinnen sportlich das Sagen. Außerdem hat der Wiener bereits Trainerstationen in Deutschland und Dänemark hinter sich. „Martin blickt auf jahrelange Handballerfahrung zurück. Wir freuen uns, dass er diese Aufgabe übernimmt“, meint Obmann Gerhard Haidvogel, der von der Entscheidung intern einen Kovacs-Nachfolger zu finden überzeugt ist.