Erstellt am 10. August 2016, 06:58

von Alexander Wastl

Vorbereitung für Hypo NÖ läuft. Die Damen von Hypo NÖ bereiten sich nach dem 40. Titel bereits auf die neue Saison vor. Drei Testsiege wurden eingefahren.

Neu an Bord: Christina Haurum mit Chefcoach Martin Matuschkowitz.  |  NOEN, Hypo

Der Urlaub der Hypo-Ladies ist vorbei, die vorherige Saison mit dem 40. Meistertitel der Vereinsgeschichte abgehakt. Die Vorbereitung für die neue Saison läuft und eines ist klar: Titel Nummer 41 soll her.

Neu mit von der Partie ist Christina Haurum: Die 26-Jährige wechselte vom dänischen Zweitligisten Ajax Kopenhagen für ein Jahr in die Südstadt. „Talentiert und bereits international erfahren. Sie passt perfekt zu unserer Spielphilosophie“, schwärmt Chefcoach Martin Matuschkowitz über seine neue Kreisspielerin. Haurum ist neben der Französin Audrey Bruneau, die von Fleury Loiret kam, der zweite Neuerwerb. Damit steht der Kader für die Saison 2016/2017, die im September losgeht.

Championsleague-Quali Gegner stehen fest

Beide kamen auch schon in den ersten drei Testspielen zum Einsatz. Zunächst testeten die Südstädterinnen gegen das slowakische Team Duslo Sala. Das Team von Matuschkowitz konnte dabei einen klaren 32:21-Sieg feiern. Beste Werferin war „Evergreen“ Gori Acimovic mit fünf Treffern, dicht gefolgt von Bruneau, die viermal traf.

Es folgten zwei Test gegen den ungarischen Verein Kispest. Wieder waren die Matuschkowitz-Girls nicht zu schlagen. Allerdings verliefen die Partien knapper als jene gegen Sala. Hypo siegte einmal mit 35:30 und in der zweiten Partie mit 32:29. Haurum erzielte in den beiden Spielen gesamt acht Treffer, Bruneau kam auf zehn Tore.

Indes stehen auch die Gegner des EHF Champions League Qualifikationsturniers in San Sebastian (ESP) fest. Hypo muss sich in der Gruppe gegen HC Leipzig (GER), HC Gomel (BLR) und Balonmano Bera Bera (ESP) durchsetzen. Am 10. September findet dann das Halb-, am 11. September das Finale statt. Nur der Sieger des Turniers mit zwölf Mannschaften qualifiziert sich für das Hauptfeld der 16 besten europäischen Teams.