Erstellt am 13. Juli 2016, 05:02

von Alexander Wastl

„Tolle Erfahrung“. ULC Riverside Mödling-Sprinter Markus Fuchs war bei den Europameisterschaften in Amsterdam am Start.

Erfahrung gesammelt. Für Markus Fuchs (rechts) war die EM in Amsterdam der bisherige Karriere-Höhepunkt.  |  NÖN, Wallner

Etwa zwei Wochen nachdem Markus Fuchs mit einer Zeit von 10,36 Sekunden über 100 Meter in Wien zum EM-Limit sprintete, stand das bisherige Karriere-Highlight vor der Tür.

Der 20-Jährige durfte bei der Leichtathletik-EM in Amsterdam an den Start. „Ich bin mit der Nervosität ganz gut klar gekommen, weil ich wusste, dass ich nicht vorne mitmischen werde“, so Fuchs. Österreichs Sprint-Ass musste sich schließlich mit den Besten Europas messen – und schied letztlich im Vorlauf mit einer Zeit von 10,56 Sekunden aus. Gold holte der Niederländer Churandy Martina nach Fotobeweis, der ebenso wie Jak Ali Harvey (TUR) 10,07 lief. Dritter wurde Favorit Jimmy Vicaut (10,08).

Fuchs positiv gestimmt

Auch wenn der Perchtoldsdorfer nicht an seine Zeit, die ihn für die EM qualifizierte, anknüpfen konnte, war Fuchs positiv gestimmt: „Natürlich wäre ich gerne schneller gewesen, aber die 10,56 sind schon okay. Vor einem Jahr hätte ich von so einer Zeit noch geträumt, mittlerweile bin ich sogar in der Lage, bei nicht optimalen Läufen Zeiten im Bereich von 10,40 bis 10,50 zu laufen.“

Die Sprintrakete blickt bereits nach vorne: „Das gibt mir für die U23-EM kommendes Jahr einen besonderen Motivationsschub.“