Erstellt am 31. März 2016, 05:44

von Alexander Wastl

Rekord geknackt. Mike Breit bezwang den Anninger 13 mal und brach damit einen Rekord aus dem Jahr 2002 - alles für den guten Zweck.

Der Anfang. Mike Breit beim Start seines Rekordversuchs mit einigen laufenden Unterstützern.  |  NOEN, Willy Kraus

Es ist vollbracht: Unzählige Vorbereitungsstunden brachten Mike Breit letztlich an sein Ziel. Der Wiener Neudorfer lief den Anninger in 24 Stunden 13 Mal hoch und hinunter, stellte damit einen neuen Rekord auf.

Pünktlich um 14 Uhr legte Breit am Freitag los. Auf den Extremsportler warteten nicht weniger als 130 Kilometer sowie in etwa 6.000 Höhenmeter. „Die ersten Stunden waren eine reine Qual“, gesteht Breit ein. Noch schlimmer wurde es dann aber in den Nachtstunden, wo Regen und teilweise auch Schnee ständige Begleiter Breits waren.

Doch der Läufer ließ sich nicht unterkriegen, wirkte von den extremen Bedingungen sogar beflügelt.

Spende an das SOS Kinderdorf

Am Samstag um 13.30 Uhr war es dann so weit: Breit überquerte völlig erschöpft zum 13. Mal die Ziellinie. Damit war der Rekord von 2002 (Thomas Wacha) gebrochen. Breit ging es bei der Aktion jedoch nicht allein um den Rekord selbst. Der Extremsportler spendete für jeden erklommenen Gipfel des Hausbergs der Mödlinger einen Betrag an das SOS Kinderdorf in Hinterbrühl.

Zahlreiche andere Personen schlossen sich dem Spendenaufruf an, insgesamt konnten 2.000 Euro erlaufen werden.

Im Ziel angekommen, hatte Breit dann nur mehr eines im Kopf: „Ein heißes Bad und ein Bett.“