Erstellt am 06. April 2016, 06:24

von Alexander Wastl

Es schlug dreizehn!. Die NV Squash Union Wiener Neudorf Mödling kürt sich zum 13. mal zum Österreichischen Meister. Dirnberger entschied Finale.

Mike Hausnschmid, Erich Streit, Márk Krajcsák, Jakob Dirnberger, Lukas Gnauer, Olli Tuominen und »Happy« Freudensprung (v.l.) gingen als Sieger aus dem Bundesligafinale hervor.  |  NOEN, privat

„Jetzt schlägt‘s dreizehn“, verkündete die NV Squash Union Wiener Neudorf Mödling vor der Saison ihr Jahresmotto. Die Cracks blieben diesem treu und holten den 13. Bundesligatitel der Vereinsgeschichte..

Nach sieben Runden Grunddurchgang fuhr man als Tabellenführer Richtung Salzburg, wo im Vollglascourt des Einkaufszentrums Europapark das Finale ausgetragen wurde. Als Leader kamen die Wiener Neudorfer via Freilos ins Halbfinale, wo die SG Union C19 ST/Wiener Sport-Club wartete. Legionär Olli Tuominen und Jakob Dirnberger ließen mit ihren Siegen nichts anbrennen, der Einzug ins Finale war perfekt.

Im Endspiel kam es zum Aufeinandertreffen mit dem regierendem Meister Tirol. Matchwinner für die „Blau-Gelben“ war letztlich „Ersatz-Legionär“ Márk Krajcsák. Der Ungar ersetzte den Verletzten Greg Marche und besiegte den Bayern im Tiroler Trikot, Rudi Rohrmüller, in einem packenden Match mit 3:1. Es folgte der Ausgleich durch die Nummer neun der Weltrangliste, Simon Rösner (GER), der sich gegen Tuominen durchsetzte.

Die Entscheidung führte „Jackson“ Dirnberger her, der dem jungen Tiroler Florian Mader mit einem glatten 3:0 keine Chance ließ. Damit konnte die Squash Union nach einem Jahr Pause wieder den Bundesligapokal in die Höhe stemme. „Das Squashimperium schlägt zurück“, gratulierte ÖSRV Präsident Thomas Wachter den Wiener Neudorfern zum 13. Meistertitel in der Bundesliga.