Erstellt am 19. Juli 2017, 00:37

von Malcolm Zottl

„Standort ist ideal“. Die NÖN sprach mit Günter Bresnik über Sensationsmann Sebastian Ofner, das Erfolgsgeheimnis und sein Leistungszentrum.

Günter Bresnik sieht Südstadt-Headcoach Wolfgang Thiem für die Erfolge für Sebastian Ofner verantwortlich.  |  APA/Barbara Gindl

Der Steirer Sebastian Ofner verblüffte in Wimbledon alle. Der No-Name zog, nach überstandener Qualifikantion, bis in die dritte Runde ein. Was Ofner mit dem Bezirk verbindet? Ganz einfach, an seinem Tennisschwung wird in der Südstadt gefeilt.

Das Leistungszentrum wird bekanntlich von Österreichs „Tennisguru“ Günter Bresnik betrieben, der Ofners Erfolge vor allem einem Mann zuschreibt: Trainer Wolfgang Thiem. „Vorher war sein Schlag nicht annähernd Weltklasse. Wolfgang hat es geschafft, es ihm so beizubringen, dass er in Wimbledon die dritte Runde erreicht“, lobt Bresnik.

Thiem sei für ihn als Trainer eine Art Ziehsohn, der sich in den letzten Jahren von einem guten nationalen Trainer zu einem sehr guten internationalen Trainer entwickelt hat. „Das ist für mich fast so erfreulich, wie die sportlichen Erfolge vom Dominic“, wirkt Bresnik gerührt.

Nicht nur wegen den jüngsten Erfolgen von „Südstadt-Schüler“ Ofner ist Bresnik von seiner Tennisakademie voll überzeugt: „Ich bin immer zum Projekt in der Südstadt gestanden. Ich glaube, dass dadurch zumindest für den Tennisssport in Niederösterreich ein ordentlicher Schwung entsteht. Auch der Standort ist ideal, weil die Atmosphäre für Spitzensportler optimal ist“.