Erstellt am 23. Dezember 2015, 06:03

von Wolfgang Wallner und Johannes Wiesmann

Südstadt zu klein?. Riesen-Run auf die beiden WM-Qualifikationspartien in Maria Enzersdorf: Österreich fordert Italien und Finnland.

Tobias Wagner, Teamchef Patrekur Johannesson und Thomas Bauer fiebern den Länderspielen in der Südstadt entgegen.  |  NOEN, APA/Pfarrhofer

"Die Südstadt wird uns schon zu klein. Alle Partien dürften ausverkauft sein!" Martin Hausleitner, der Generalsekretär des Österreichischen Handballbundes, freut sich über einen regelrechten Run auf die WM-Qualifikationsspiele in Maria Enzersdorf.

Im BSFZ Südstadt steigt am 9. Jänner das Duell gegen Italien und das abschließende Gruppenspiel gegen Finnland (17. Jänner). Dazwischen geht’s nach Baia Mare zum Spiel gegen Rumänien (14. Jänner) – eine echte Schnittpartie, die den Ausschlag im Kampf um Platz eins geben dürfte.

Die Sieger der sechs Gruppen werden am 31. Jänner in Polen gegen einen EM-Teilnehmer gelost, die Play-off-Spiele um die Teilnahme in Frankreich 2017 finden in der ersten Juni-Hälfte statt.

In der Südstadt schwitzen zur Zeit die Schützlinge von Patrekur Johannesson, über Weihnachten gibt‘s ein Individualprogramm. „Die härteste Vorbereitung, an die ich mich erinnern kann“, stöhnt Torhüter Thomas Bauer. Der Niederösterreicher ist derzeit der „Senior“ des Teams: „Also kümmere ich mich ein bisserl um die Jungen, versuche eine Führungsrolle zu übernehmen.“

Ständiger Begleiter der Teamspieler ist seit Sommer ein Modul, in dem sie Werte wie körperliche Verfassung und Daten zu Schlaf und Ernährung eintragen. Innerhalb kurzer Zeit erhalten sie Feedback, ob und wie sie ihr Training anpassen sollen. Teamchef Johannesson: „Dieses System zeigt jedem Spieler, wo er gerade steht.“