Erstellt am 21. März 2017, 05:42

von Ernst Klement

Auf Medaillenjagd. Die Innermanzinger Olympioniken brachen feierlich nach Schladming auf, um um Edelmetall zu kämpfen.

Die Starter bei den Special Olympics Eufenie Ruhalter, Helmut Tressler und Co mit Olympiamaskottchen bei der Verabschiedung in der Gemeinde Innermanzing.  |  NOEN, Ernst Klement

Noch am Mittwoch wurden die Special-Olympics-Starter von Bürgermeister Ernst Hochgerner am Gemeindeamt empfangen und feierlich verabschiedet. Jeder Olympionik bekam einen Teddybären als Maskottchen nach Schladming mit. „Ich bin stolz auf euch, dass Innermanzinger Sportler bei diesen Special Olympics dabei sind. Ihr habt durch euren Trainingseinsatz alle Hürden gemeistert und seid nun bei diesem Großereignis dabei.“

Bereits am Samstag war für die Olympioniken der erste große Moment. Bei der Eröffnung dieser Special Olympics, die in 190 Länder übertragen wurde, marschierten die Innermanzinger Helmut Tressler, Peter Putzay, Herbert Seidl und Eugenie Ruhalter im Team Österreich als letztes ein – und Jubel brandete auf.

Trotz Dauerregens war die Stimmung bei der Eröffnungsshow fantastisch. In einer bewegenden Rede erklärte der Präsident der Spiele, Timothy Shriver: „Weder in der NBA noch bei der FIFA gibt es Sportler, die solche Hürden zu überwinden hatten, wie die Teilnehmer dieser Special Olympics.“

Höhepunkt war der Auftritt von Helene Fischer, die extra für diese Special Olympics den Song „The Fighter“ geschrieben hatte. „Bei diesen Spielen zeigen Sportler, zu welchen Höchstleistungen sie imstande sind. Der Song ist ein Aufruf, seine Stärken zu zeigen. Niemand ist perfekt“, war die Botschaft des Publikumslieblings. Bundespräsident Alexander Van der Bellen eröffnete dann die Spiele.

In neun Disziplinen, von Skifahren bis Schneeschuhlauf, werden bis Freitag in unterschiedlichen Leistungsklassen Medaillen vergeben. Die Innermanzinger kämpfen ab Montag im Stocksport in Graz um Medaillen. Die Betreuer Markus Nowotny und Marion Babka sind zuversichtlich: „Eine Olympiamedaille wäre natürlich ein Traum.“