Erstellt am 08. Dezember 2015, 05:33

von Claus Stumpfer

Beide Teams out. Nach einem 6:2-Hinspielsieg scheiden St. Pölten Damen aus der Champions-League aus. Auch die Herren haben keine Chance.

Voiths Obmann Wilfried Sandler, Lukas Huber, Jakob Prem und Sportstadtrat Martin Schuh (v. l.) mussten anerkennen, dass Deutschlands Meister Zerbst doch eine Nummer zu groß für Österreichs Vizemeister ist.  |  NOEN, Foto: Stumpfer
Die Ausgangsposition für St. Pöltens Herren im Champions-League-Rückspiel gegen den Deutschen Meister aus Zerbst war wenig vielversprechend. „Nach der 2:6-Auswärtsniederlage hätten wir gegen dieses Topteam schon ein kleines Wunder benötigt, um doch noch den Aufstieg zu schaffen“, wusste auch Voiths Pressesprecher Karl Berger bereits im Vorfeld.

Tatsächlich schaffte Youngster Jakob Prem zum Auftakt das kleine Wunder, sorgte für einen Überraschungspunkt, und auch Legionär Bulka präsentierte sich mit 631 Kegel in bestechender Form, die sich bereits in den letzten Wettkämpfen abgezeichnet hatte. Trotzdem sollte der Samstag für die Voithler enttäuschend enden. Vor allem auch deshalb, weil die Damen auswärts gegen KK Admiral Zagrab sang und klanglos mit 1:7 untergingen.

Dabei hatten Bogoly und Co nach dem 6:2-Heimsieg gute Karten, den Aufstieg zu schaffen. „Aber die Kroatinnen haben gezeigt, warum sie zu den heimstärksten Teams der Welt gehören, ihre Bahn ist wirklich schwer zu spielen“, erzählt eine enttäuschte Berger nach dem Abschied aus dem internationalen Geschäft.
Für die Herren setzte es letztlich eine 3:5-Heimniederlage. „Auch hier hatten wir hinten raus einfach keine Chance, die Herren auch nicht ihren allerbesten Tag“, findet Berger.

Voiths Sportkegler gehen nun in die Winterpause. „Wir werden unsere Kräfte für die Frühjahrsmeisterschaft mobilisieren“, hofft Berger, dass man heuer im Kampf um den Titel bei den Herren noch ein Wörtchen mitreden kann. Los geht‘s wieder am 9. Jänner.