Erstellt am 11. April 2017, 04:45

von Claus Stumpfer

Celo-Sisters „rocken“ Turnier in Budapest. Die Neulengbacherinnen Funda und Isra Celo ließen in Ungarn auch den Lokalmatadorinnen keine Chance – Gold.

Die Neulengbacherin Isra Celo war bei den offenen ungarischen Shito-Ryu-Meisterschaft in ihrer Klasse sogar noch überlegener wie die international schon bekannte Schwester Funda.  |  NOEN, privat

Fast tausend Nennungen aus 35 Vereinen brachten die Organisatoren der offenen ungarischen Shito-Ryu-Meisterschaft in der Budapester Angyalföldi-Láng-Sportanlage gehörig ins Schwitzen. Der Monsterwettkampf wurde eine besondere Herausforderung für die Celo-Sisters aus Neulengbach, die einmal mehr glänzen konnten.

Den Anfang machte Funda Celo in der U-16-Kata. Sie schaltete nach Freilos gleich im ersten Kampf die ungarische Favoritin Lili Zay mit 4:1 aus. Auch Zita Molnar, eine weitere Ungarin, hatte beim 5:0 nichts entgegenzusetzen. Im Finale gewann die SLZ-Athletin mit 3:2 gegen Lokalmatadorin Vanda Toth die Goldmedaille. Im gleichen Bewerb konnte die Grazerin Jasmin Hörmann, die in der kommenden Saison mit den Niederösterreicherinnen eine Wettkampfgemeinschaft eingehen wird, Bronze erreichen.

Schwester Isra Celo zeigte ihre Überlegegneheit noch deutlicher: Sie gewann ihre Begegnungen gegen die Ungarinnen Lauria Fabian, Kira Rudolf, Kamilla Szöcs und im Finale Petra Mihalyhazi jeweils mit 5:0 und holte in der U-14-Kata daher ebenfalls Gold.

Knapp an ihre beiden Vorbilder und großen Schwestern heran kam die erst 10-jährige Sima Celo in der U-12-Klasse. Sie gewann die beiden ersten Runden gegen Csenge Sellei und Noemi Beck mit 5:0, verlor aber die nächste Runde knapp mit 2:3 gegen Szabina Varady. Ein Trostrundensieg über Renata Varga brachte ihr Bronze.