Erstellt am 13. Oktober 2015, 05:22

von Ernst Klement

Die "Hölle" wartet wieder. Insgesamt tausend Startern aus ganz Europa wird am kommenden Samstag in der Hellsklamm wieder alles aberverlangt. Doch auch der Spaßfaktor zählt dabei.

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Erst im April wurde der Dirt-Run aus der Hellsklamm durch die Eurovisionscontestteilnehmer Makemakes zum Weltmedienspektakel. 200 Millionen Zuseher sahen die Einspielung vom härtesten Extremsportrennen Österreichs aus der Hellsklamm in Laaben.

Organisator Gerald Melzer freut sich natürlich über die weltweite Medienpräsenz und so wird das Starterfeld am Samstag wieder höchst international — Starter aus ganz Europa haben genannt. Und auch die Beherbergungsbetriebe jubeln, denn die ganze Region ist wieder ausgebucht.

Auf tausend Starter warten die härtesten Kilometer ihres Lebens. „Die Läufer müssen wieder an die physischen und mentalen Grenzen gehen“, erklärt Melzer, für den dies die Attraktivität des Rennens ausmacht. „Je härter, umso geiler, die Läufer wollen ihre persönliche Schmerzgrenze kennenlernen.“

Und dafür hat Gerald Melzer mit seinem Team wieder gesorgt: Schlammrobben, Gatschbäder, Stromschläge, Sprünge vom sechs Meter hoch beladenen LKW, Laufstrecken, die so steil sind, dass man sie nur auf allen Vieren bewältigen kann. „Wer diese Herausforderungen besteht, ist für das Leben gerüstet und darf sich auch zurecht Wildsau nennen“, lacht Melzer. Aus der Region werden wieder Thomas Unterhuber und Lisi Meisl dabei sein.

Start ist um 11 Uhr für die Oberwildsau, die 20 Kilometer läuft und ab 12 Uhr sind die 10 Kilometer an der Reihe. Für die Zuschauer wird es ein buntes Spektakel, denn viele Wildschweine sind bunt kostümiert — der Spaßfaktor zählt! Ein Rezept, dass den Dirtrun trotz aller Härte zum Erfolgsevent macht.