Erstellt am 24. September 2015, 05:32

von Romeo Felsenreich

Der siebente Versuch. Neulengbach trifft auf Aufsteiger St. Veit, Pressbaum auf Titelfavorit Loosdorf. Hasenberger feiert in St. Aegyd sein Debüt.

Auf verlorenem Posten. Für Bernhard Elsler (li.) und seine Neulengbacher war bereits nach acht Minuten alles vorbei. Julio Alonso Ferrer und Alexander Stehlik hingegen machen mit dem Derbysieg den schwachen Saisonstart vergessen.  |  NOEN, Romeo Felsenreich

ST. VEIT – NEULENGBACH, SAMSTAG, 16 UHR: Die Neulengbacher Personaldecke verbesserte sich gegen St. Veit nur bedingt. Zwar kommt Uran Ajredini nach seiner Sperre zurück, dafür muss nun Philipp Wolte für ein Spiel pausieren. „Es wird nicht einfach, aber wir müssen an uns glauben“, sagt Obmann Josef Zenleser.

LOOSDORF – PRESSBAUM, SAMSTAG, 16 UHR: Mit einem Sieg bei Titelfavorit Loosdorf kann Pressbaum endgültig zur Tabellensitze aufschließen. „Loosdorf ist schon eine harte Nuss – ich hoffe, wir nehmen den Schwung aus dem Derby mit“, meint SL Norbert Schmied.

ST. AEGYD – SCHÖNFELD, SAMSTAG, 15.30 UHR: Trotz dreier Siege in Folge möchte man in Schönfeld die Favoritenrolle in St. Aegyd nicht annehmen. „Zwar haben wir dort zuletzt gewonnen, sonst dort aber immer ganz schlecht ausgeschaut“, erinnert sich Sektionsleiter Andi Barta. Christian Hasenberger will jedenfalls mit einem vollen Erfolg in seinen neuen Trainerjob starten. „Das wäre für die Stimmung natürlich schön.“

MARIA ANZBACH – TÜRNITZ, SAMSTAG, 16 UHR: Die Maria Anzbacher Personaldecke bleibt auch in den kommenden Wochen angespannt. „Zumindest drei Wochen müssen wir noch überstehen“, meint Obmann Heinz Horn. Sorgen, dass er keine elf Spieler auf den Platz schicken kann, hat er nicht. „Wir haben genug Junge, die jederzeit nachrücken können. Wir stecken den Kopf nicht in den Sand und spielen zuhause immer auf Sieg.“

HOHENBERG – EICHGRABEN, SAMSTAG, 16 UHR: Nach dem Derbyerfolg will Eichgraben in Hohenberg nachlegen. Wieder mit dabei ist Mehmet Ciftcisoy. Leicht wird es trotzdem nicht, glaubt Eichgrabens sportlicher Leiter Ernst Lissi: „Hohenberg pflegt ein sehr körperbetontes Spiel, was uns überhaupt nicht liegt. Wir müssen aber lernen, damit umzugehen. Ein bis drei Punkte sind das Ziel.“

TRAISEN – ALTLENGBACH, SAMSTAG, 17.30 UHR: Nach Pottenbrunn und Radlberg geht es am Samstag gegen den Dritten aus dem Spitzenfeld der Liga. Obmann Stellvertreter Fritz Kristl hofft, dass man dem haushohen Favoriten ein Bein stellen kann. „Wenn wir hinten kompakt stehen und im Abschluss ein bisschen Glück haben, ist in Traisen vielleicht eine Überraschung möglich.“