Erstellt am 11. Juli 2017, 02:55

von Ernst Klement

Gruber hilft Bresnik. Neue Herausforderung für Lukas Gruber. Der Innermanzinger ist nun Nachwuchsbetreuer in der Akademie von Günter Bresnik.

 |  NOEN, NÖN

Für eine große Tenniskarriere hat es beim 19-jährigen Innermanzinger Lukas Gruber, der ein außergewöhnliches Talent in unserer Region ist, am Ende nicht ganz gereicht. Nach der Mittelschule Laabental war er zu Ramin Madaini in die Sportlerakademie in St. Pölten gewechselt, wo er heuer maturiert und im Team von Madainitennis in der Landesliga gespielt hat.

Da Günter Bresnik immer wieder auch Talente aus Innermanzing fördert, holt er ihn nun als Nachwuchsbetreuer in seine Akademie. „Ich freue mich riesig, dass ich dort arbeiten darf“, wird Gruber daneben aber weiter die Nachwuchsbetreuung beim TC Innermanzing und TC Laaben übernehmen.

Die Bresnik-Akademie ist seit den Erfolgen von Dominic Thiem in aller Munde. Und auch Sebastian Ofner, der im Vorjahr noch das ITF-Turnier in St. Pölten gewonnen hat, und heuer bereits in Wimbledon in die zweite Runde eingezogen ist, trainiert beim Innermanzinger Tennisguru. Ofner wird von Thiems Vater Wolfgang betreut.

Seit ÖTV-Präsident Robert Groß am Ruder ist, wird beim ÖTV mit der Bresnik-Akademie zusammengearbeitet. Ein weiser Schritt. „Bresnik ist ein Weltklassetrainer, auf seine Erfahrung kann der ÖTV nicht verzichten“, hat Groß eingesehen. Zu lange hat es gedauert, um zu dieser Erkenntnis zu kommen.

Auch Bresniks einstiges enfant terrible Ernests Gulbis trainiert wieder in der Südstadt und scheiterte in Wimbledon erst in der dritten Runde an Novak Djokovic. Immer wieder blitzte im Spiel seine Genialität auf, doch gegen die ehemalige Nummer eins reichte es noch nicht zum Sieg. Aber auch für Gulbis, der in den letzten Jahren viel anderes probiert und Lehrgeld hat zahlen müssen, steht fest: „Bresnik ist der beste Techniktrainer der Welt!“ Der Pole Jerzy Janowic und das kanadische Supertalent Shapalov vertrauen ebenfalls darauf.

„Im Vorjahr verpasste Bresnik den internationalen Titel ‚Trainer des Jahres‘ knapp, heuer führt an ihm kein Weg vorbei. Es ist genial, in seinem Team mitarbeiten zu dürfen“, freut sich Gruber.