Erstellt am 28. Juni 2016, 05:17

von Claus Stumpfer

Sensation verpasst. Neulengbachs Funda Celo schrammt am Klassensieg bei den Austria Junio Open knapp vorbei. Finalniederlage gegen Griechin.

Die Coaches Martin Kremser und Ferdin Celo mit Isra Celo, Noemi Lixandroiu, Coach Erhard Kellner, Funda Celo, Sebastian Schuster, Kristin Wieninger, Coach Kevin Wieninger, Patricia Bahledova, Nadine Krämer, Verena Köfinger, Daniel Fiala sowie Coach Valeria Kumizaki aus Brasilien.  |  NOEN

Die Austrian Junior Open in der Salzburger Walserfeldhalle haben sich mit 1158 Nennungen aus 32 Nationen zum europaweit größten Jugendturnier entwickelt, das vielen Nationen als Qualifikationsmöglichkeit zu EM und WM dient.

Knapp an einer Sensation vorbeigeschrammt ist die Neulengbacherin Funda Celo bei den Kadettinnen: Die Newcomerin, die erst seit wenigen Monaten im St. Pöltner Leistungszentrum trainiert, siegte über die Ägypterin Mahmoud, die Salzburgerin Dimoski, die Schwedin Tran sowie die Schweizerin Righetti und musste sich erst im Finale der Griechin Baltzi geschlagen geben. Die Langenloiserin Verena Köfinger wurde Fünfte.

Eine Medaille gab es auch für die Jüngste der Gruppe, Isra Celo in der U-12-Kata. Sie siegte über die Salzburgerin Moser, die Vöcklabruckerin Jonas, die Schweizerin Alea Vifia (je 5:0) und wurde erst beim Einzug ins Finale von der Slowakin Mrazova gestoppt. „Ein Trostrundensieg über die Schwedin Siantbalis brachte verdientermaßen Bronze“, freut sich UKC Ryu-HAK-Obmann Erhard Kellner.

Bei den Kata-Juniorinnen war man aus heimischer Sicht auf das Abschneiden der Zen Tai Ryu HAK-Athletinnen gespannt, die im Vorjahr nach einer Erstrundenniederlage sang- und klanglos untergegangen waren.„

„Das passiert mir nicht mehr“, war SLZ/BORGL-Sportgymnasiastin Kristin Wieninger überzeugt und katapultierte sich mit vier klaren Erfolgen ins Finale, wo SLZ/BORGL-Kollegin Patricia Bahledova nach vier ebenso sicheren Siegen wartete. Staatsmeisterin Wieninger triumphierte letztlich mit 5:0.