Erstellt am 15. Dezember 2015, 05:13

von Claus Stumpfer

Vom Panther lernen. Drei Nachwuchsathleten von zen Tai Ryu HAK erhielten vierfachen Kumite-Weltmeister Raphael Agayev wertvolle Tipps.

Vom Weltbesten Kumitekämpfer lernen. Daniel Fiala, Nadine Krämer, der »Panther« Raphael Agayev und Sebastian Schuster (v. l.).  |  NOEN, privat
Der UKC Zen Tai Ryu HAK St. Pölten folgt bekanntlich dem Motto „Lernen von den Besten“ und lädt seit Jahrzehnten Weltmeister oder deren Trainer nach St. Pölten ein oder besucht sie in deren Heimat. Diesmal wurde im slowenischen Celje mit dem derzeit weltbesten Kumite-Athleten, Raphael Agayev, ein Trainingswochenende verbracht. Sein Kampfstil und seine Geschwindigkeit haben dem Aserbaidschaner den Spitznamen „Panther of the East“ eingebracht.

Der Dreißigjährige konnte vier WM- und zehn EM-Titel gewinnen, wurde 2013 in Kolumbien World Games-Sieger und holte sich heuer bei den Europaspielen in seiner Heimatstadt Baku die Goldmedaille. Die Zen Tai Ryu HAK-Athleten Nadine Krämer, Sebastian Schuster und Daniel Fiala hatten nun die Möglichkeit von ihm zu lernen.

Fortbildung noch vor Weihnachten

Sie wurden dabei nicht nur mit der ausgeklügelten Taktik, der technischen Raffinesse und der konditionellen Überlegenheit des „Panthers“ konfrontiert, sondern hörten zu ihrem Erstaunen, dass auch im Freikampf die klassische Grundschule (Kihon) und die Dojo-Etikette für das Erlangen der erforderlichen Konzentration und mentalen Stärke von größter Bedeutung sind.

Nächste Fortbildung noch vor Weihnachten: Die Griechin Ekatherina Loukopoulos, Grand Dame der klassischen Kampfsport-Welt, kommt in die Landeshauptstadt, um wieder Kobudo zu unterrichten.