Erstellt am 05. Januar 2016, 05:53

von Ernst Klement und Wolfgang Wallner

Sulzer siegt in Wien. Der Altlengbacher Rudi Sulzer war beim Wiener Silvesterlauf in seiner Altersklasse das Maß aller Dinge.

Laabentaler in Lauflaune zum Jahreswechsel. M75-Sieger Rudi Sulzer, Otto Schlager, Christine Hoffmann, Julia Huber, Johann Leitner, Stefan Buger und Philipp Sulzer (von links).  |  NOEN, Ernst Klement

Mit 5000 Startern ist der Silvesterlauf in Wien das größte rot-weiß-rote Laufsportspektakel zu Jahresende. Weil der Eichgrabner Silvesterlauf nicht mehr stattfindet, fanden diesmal besonders viele Laabentaler Läufer den Weg nach Wien.

Auch der Moderator bei diesen Laufspektakel ist in unserer Region kein Unbekannter. Moneymaker Klaus Rüdiger aus Pressbaum, der auch immer wieder beim Laabner Schöpfllauf dabei ist, unterhielt Läufer und Zuschauer in bewährter Manier.

Was heuer neu war in Wien: Die Terrorangst. Schwerbewacht von Beamten mit Maschinenpistolen ging’s für die Läufer auf 5,4 Kilometer am Ring. Am flottesten unterwegs in diesem Klassefeld: Rudi Sulzer. Der Altlengbacher war in der Kategorie M75 eine Klasse für sich, lief in 31:01 Minuten zum Sieg.

„Ich habe bestens trainiert, heute ist für mich alles optimal gelaufen“, freute sich Sulzer über seinen bereits fünften Erfolg beim Wiener Silvesterlauf. Der Altlengbacher hielt damit die rot-weiß-roten Fahnen hoch, denn in der Gesamtwertung ging der Sieg nicht an die Gastgeber, sondern an den Luxemburger Haller. Der Innermanzinger Christof Leitner bewies in Wien sein außergewöhnliches Talent. Der 19-Jährige kam im stark besetzten Juniorenlauf auf den tollen dritten Platz in 20:26 Minuten. Auch wenn die übrigen Laabentaler mit dem Podest nichts zu tun hatten, genossen sie das Ambiente und die Anfeuerungsrufe der rund 1.000 Besucher.