Erstellt am 11. April 2017, 04:45

von Claus Stumpfer

Viel Arbeit steht an. Der Auftakt zu einer ungewöhnlich langen Saison lief bei Andreas Gstöttner und Dieter Daxböck noch nicht nach Wunsch.

Dieter Daxböck (l.) und Andreas Gstöttner wird in dieser Saison besonders viel abverlangt.  |  NOEN, privat

Mit dem ersten Turnier des Central European Cups (CEC) in der Slowakei hat eine der längsten Outdoor-Saisonen in der bisherigen Geschichte des Bogensports begonnen! „Das Saisonhighlight steigt mit der Weltmeisterschaft in Mexiko erst Mitte Oktober“, weiß auch Neulengbachs Nationalteamschütze Andreas Gstöttner, dass viel Arbeit heuer auf ihn wartet.

Der Auftakt ging bei äußerst widrigen Windverhältnissen und eisiger Kälte in Szene und auch für den Schützen von UBSC Artemis hieß es „vom Winde verweht“. Viel besser erging es in der Qualifikation aber seinem jungen St. Christophener Kollegen Dieter Daxböck vom BSV Thurnberg im Bewerb der Kadetten. Gstöttner erreichte den neunten Rang in der Qualifikation und Daxböck in seiner Klasse den hervorragenden dritten.

In der Elimination war für beide aber in der ersten Runde Schluss. Daxböck musste sich seinem Kontrahenten ganz klar mit 0:6 geschlagen geben. Der Youngster schoss aber erst zum dritten Mal Elimination und erstmals im Ausland. „Ich war nervös und konnte es einfach nicht umsetzen“, ärgerte er sich.

Für Gstöttner ging es wieder einmal ins Stechen, doch sein Gegner schoss eine „bessere“ Acht und kam somit eine Runde weiter. „Ich habe noch vor ein paar Tagen Material umgestellt, neues Visier und Stabilisatoren am Bogen, und das erwies sich als nicht allzu gut bei diesen Wetterbedingungen“, erklärte Gstöttner sein frühes Aus.

Für beide geht es nun eine Woche in die Steiermark zum Trainingscamp nach Großklein. Für Gstöttner ist es die Vorbereitung für den World Archery European Grand Prix (WAE GP) am 24. April in Legnica (Polen).