Erstellt am 07. März 2016, 14:39

von Ernst Klement

WM-Silber für Schwarz. Innermanzingerin kann nach Em-Silber im Vorjahr nun auch über ihre erste WM-Medaille im Team-Bewerb jubeln.

Die Gemeinderäte Thomas Steinmair (l.), Jürgen Strutzenberger und ESV-Obmann Erich Gruber gratulieren.  |  NOEN

Die Eisstock-WM im italienischen Ritten endete mit einem großen Erfolg für den ESV Innermanzing. Karin Schwarz führte das österreichische Nationalteam zur WM-Silbermedaille bei den Damen.

„Es war eine perfekte WM mit einem unglaublichen Stimmung in Italien — alles war so eng beinander“, freute sich die sympathische Innermanzingerin. 18 Teams kämpften in zwei Vorrundentagen um die Finalteilnahme, am Wochenende ging es in den K.o.-Duellen um WM-Gold. „Wir haben gegen Tschechien perfekt gespielt und dann auch gegen die starken Deutschen mit etwas Glück gewonnen“, berichtet Schwarz, die dann im Finale mit Österreichs Team auf die Gastgeberinnen aus Italien traf.

„Es war ein richtiger Hexenkessel, die Italienerinnen hatten natürlich die gesamte Halle hinter sich“, war es für Schwarz trotzdem eine begeisternde Stimmung. Erst in der letzten von zwölf Kehre sollte die Entscheidung in diesem packenden Endspiel fallen, und anders als bei den Herren, wo Österreich mit dem Rohrbacher Christian Höbl die Oberhand über Italien behielt, fiel sie am Ende doch zuungunsten von Schwarz und Co aus.

Doch in Innermanzing verbreitete sich auch die Nachricht über die gewonnene Silbermedaille wie ein Lauffeuer, und alle sind stolz auf ihre Vizeweltmeisterin. Eine Abordnung von elf ESV-Mitgliedern mit Papa Johann und Mama Grete sowie Obmann Erich Gruber empfing Schwarz bei der Rückkehr und feierte danach die WM-Silberne mit ihr. „Es ist der größte Erfolg in der ESV-Vereinsgeschichte, ein weiterer Meilenstein nach der EM-Silbernen im Vorjahr“, jubelte auch Obmann Gruber.

Karin Schwarz war übrigens die einzige Niederösterreicherin, die sich fürs Nationalteam qualifizieren hatte können. „Österreich war das erfolgreichste Team bei dieser WM, Eisstocksport ist halt wirklich unser Nationalsport“, ist Schwarz stolz, dabei gewesen zu sein.