Erstellt am 22. März 2016, 07:37

von Norbert Riegler

Bou verteidigte Titel. Beim österreichischen Hallentrial-WM-Lauf in Wiener Neustadt konnte der Vorjahressieger Toni Bou wieder gewinnen.

Knapp. Der 36-jährige japanische Publikumsliebling Takahisa Fujinami schaffte es in Wiener Neustadt als Fünfter knapp nicht ins Finale der besten vier Trial-Fahrer.  |  NOEN, Riegler

Der Organisator aus dem Bezirk Neunkirchen, Mario Mempör, begab sich beim Hallentrial-WM-Lauf auf die Suche nach dem besten Trialfahrer der Welt.

Mit einer Qualifikationsrunde mit allen acht Startern sowie einem finalen Durchgang mit den besten Vier aus der Vorrunde wurde der Sieger ermittelt. Auch dieses Jahr war der Spanier Toni Bou das Maß aller Dinge. Im ersten Durchgang lag Bou noch gleichauf mit seinem härtesten Konkurrenten um die WM-Krone, seinem Landsmann Adam Raga. Albert Cabestany und Jeroni Fajardo, ebenfalls Spanier, waren die zwei Weiteren, die sich für den Finaldurchgang qualifizierten. Für Takahisa Fujinami, Eddie Karlsson, Franz Kadlec und Alexandre Ferrer war bereits nach der ersten Runde Schluss.

Im letzten Durchgang, wo die einzelnen Sektionen in die andere Richtung bewältigt werden mussten, merkte man von Beginn an, wer der große Favorit war. Toni Bou setzte sich mit einem klaren Vorsprung von acht Punkten gegen seine drei Kontrahenten durch. „Das ist ein wichtiges Resultat für mich für die Weltmeisterschaft, aber es ist noch nicht vorbei. Ich habe in der Qualifikation schon ordentlich Druck verspürt, wie schon Takahisa Fujinami einen guten Score schaffte. Am Ende bin ich aber mit meinem Rennen zufrieden“, so der amtierende Weltmeister Toni Bou, der nun für den letzten Lauf in Marseille alles selbst in der Hand hat.

Am Sonntagnachmittag, dem Tag nach dem WM-Lauf, sicherte sich bei „den jungen Wilden“ der Siebente vom Samstag, der deutsche Franz Kadlec, den Sieg vor dem amtierenden Europameister aus Italien, Gianluca Tournour und dem spanischen Vize-Meister im Worldcup, Miguel Gelabert.