Erstellt am 25. April 2017, 03:05

von NÖN Redaktion

Extrem, extremer, Evelyne Lachner!. Bei hochsommerlichen Temperaturen, selektiven und steinigen Strecken fühlte sich die Puchbergerin pudelwohl.

Stolz. Evelyne Lachner zusammen mit ihrem Ehemann, der ebenfalls auf Rang zwei lief.  |  NOEN, privat

Sie kennt wohl jeden Berg in Österreich und der Umgebung wie ihre eigene Westentasche – Evelyne Lachner. Das ganze Jahr über – im Sommer ist es das Laufen, im Winter das Tourenski gehen – ist die Puchbergerin aktiv. Jetzt wollte sie sich, wie Lachner sagt, „neuen Herausforderungen stellen“.

70 Kilo- und 2400 Höhenmeter. Und das auch noch in Istrien. Ein Kampf, der für viele aussichtslos erscheint, aber nicht für die Puchbergerin. „Ich habe mich, um dieses Projekt verwirklichen zu können, völlig aus der Wintersaison herausgehalten“, erzählt Evelyne Lachner über ihre Vorbereitungen. Vor Kurzem war es nun soweit. Zusammen mit ihrem Mann und einem weiteren Vereinsmitglied des LC Running Puchberg, wagte Lachner die Reise zu dem Megalauf.

Zweiter Platz der Altersklasse

„Ich ging mit sehr großem Respekt an die Sache“, so die Extremsportlerin. Doch von Anfang an hatte sie ein gutes Gefühl. Mit der selektiven Strecke und den vielen Steinen hatte sie keine Probleme. Einzig die Hitze machte Lachner etwas zu schaffen. Die letzten 40 Kilometer konnte sie dann sogar noch mit ihrem Mann, der ebenfalls an dem Bewerb teilnahm, aber eine kürzere Strecke lief, bewältigen. Nach sieben Stunden und 47 Minuten erreichte die Puchbergerin – erschöpft, aber hochzufrieden – den zweiten Platz in ihrer Altersklasse.

„Mit diesem Ergebnis hätte wirklich keiner gerechnet“, freut sie sich über die gelungene Performance.