Erstellt am 03. November 2015, 05:12

Frühzeitiges Aus für Reiter und Polleres. Obwohl die beiden Judoka des JC Wimpassing Sparkasse die großen Medaillenhoffnungen waren, gingen sie am Ende leer aus.

Lukas Reiter (weiß) hatte seinen Gegner bei der Juniorenweltmeisterschaft fest im Griff.  |  NOEN, Foto: JCW
Lukas Reiter und Michaela Polleres sind die derzeit erfolgreichesten österreichischen Judoka in der Juniorenklasse. Jetzt war das Duo vom JC Wimpassing Sparkasse bei der U21-Weltmeisterschaft in Abu Dhabi am Start.

Sie waren die Medaillenhoffnung Österreichs. Polleres und Reiter konnten nämlich auf eine beachtliche Saison zurückblicken. Nun standen sie jedoch gleich starken Konkurrenten gegenüber. Lukas Reiter ging in der Klasse bis 66 Kilogramm an den Start. Hier traf er nach einem Freilos auf den Kirgisen Altynbek. Diesen konnte er wie bereits beim Männer-Europa-Cup auch dieses Mal souverän besiegen. Im Achtelfinale wartete dann schon Hidayat Heydarov auf den Wimpassinger Judoka. Diesen konnte Reiter jedoch nicht mehr so leicht von der Matte fegen. Obwohl der Kampf absolut ebenbürtig war, konnte sich der Wimpassinger, aufgrund einer kleinen Bestrafung, nicht durchsetzen. Lukas Reiter erreichte somit im Achtelfinale seine Endstation.

Vereinskollegin Michaela Polleres startete in der Klasse bis 70 Kilogramm. Beim ersten Kampf stand sie Elvismar Rodriguez gegenüber. Beide waren schon Bronzemedaillen Gewinnerinnen bei den Europameisterschaften, und dementsprechend spannend gestaltete sich auch dieser Erstrundenkampf. Nach einer ausgeglichenen Begegnung über die volle Kampfzeit hat eine einzige Bestrafung über Sieg oder Niederlage entschieden. Am Ende entschied der Kampfrichter jedoch nicht zugunsten der Wimpassingerin. Somit ging auch für Polleres die Weltmeisterschaft schon frühzeitig zu Ende.