Erstellt am 04. Juli 2016, 09:24

von NÖN Redaktion

Trotz Fieber gefightet. Lisa Grabner wollte trotz Fiebers weitermachen. Am Ende wurde der Wille nicht belohnt. Daniela Polleres schaffte es ins Achtesfinale.

Trotz Krankheit. Lisa Grabner kämpfte trotz Fieber weiter und wollte nicht aufgeben. Am Ende verließen sie jedoch die Kräfte.  |  zVg

Es war ein schwieriger Beginn bei den Europameisterschafen in Vantaa in Finnland für die beiden jüngsten EM-Starterinnen aus den Reihen des JC Wimpassing Sparkasse. Während sich Daniela Polleres in der Klasse bis 70kg über einen fulminanten Erstrunden-Sieg durch Ippon gegen die Griechin Tasakou freuen konnte, zeigte das Fieberthermometer für Vereinskollegin Lisa Grabner über 38 Grad Körper-Temperatur an. Nachdem sie ihre großgewachsene ukrainische Kontrahentin Perekhrest in der Qualifikation bereits besiegt hatte, kämpfte die ehrgeizige Österreicherin trotz des Fiebers weiter.

Aber schon bald verließen sie die Kräfte, und sie musste sich durch Festhaltegriff geschlagen geben. Daniela Polleres scheiterte dann in ihrem Achtelfinal-Kampf gegen die Nummer elf der IJF-U18-Weltrangliste Unbar Lanir aus Israel, ebenfalls durch Festhaltegriff. Beide Teilnehmerinnen aus Wimpassing schieden somit früh aus dem Turnier aus.

Was positiv in Erinnerung bleibt, sind die im Vorfeld erreichte EM-Qualifikation und die wichtige Erfahrung für beide, bei einem solchen Groß-Event dabei sein zu dürfen. „Dani Polleres kann ja auch nächste Saison noch in der U18 starten und Lisa Grabner sogar noch zwei Jahre“, zeigt sich Cheftrainer Adi Zeltner zuversichtlich für die Zukunft. Im nächsten Jahr gibt es für die Altersklasse U18 neben den alljährlichen Europameisterschaften auch wieder die europaweiten Olympischen Jugendspiele und Weltmeisterschaften.