Wimpassing im Schwarzatale

Erstellt am 11. Oktober 2016, 03:46

von NÖN Redaktion

Wimpassing bucht die Final-Tickets. Mit einem 10:4-Kantersieg sichern sich die „Veilchen“ den Einzug in die „Final Four“ und bleiben die Heimmacht schlechthin.

Jetzt ruft die Finalrunde. Adi Zeltner und seine Jungs setzten sich mit einem eindrucksvoll gegen Pinzgau durch.  |  JC Wimpassing

„Final Four, wir kommen!“, schallt es aus Wimpassing. Mit einer 10:4-Machtdemonstration stellen die Veilchen die Weichen für die heiße Phase der Judo-Saison. Zu Hause sind die Violetts einfach nicht zu knacken.

Seit eineinhalb Jahren sind die Mannen des Bundesligateams Wimpassing vor heimischer Publikumskulisse bereits ungeschlagen. So auch in der sechsten und vorletzten Runde der 1. Bundesliga gegen den dreifachen Meister Union Pinzgau.

Florian Wallner hob dabei den gegnerischen Legionär Peter Zilka aus den Angeln und avanciert damit erneut zum absoluten Legionärs-Schreck der Liga. Dabei musste Cheftrainer Adi Zeltner dieses Mal gehörig in die Trickkiste greifen.

Durch verletzungs- und krankheitsbedingte Ausfälle mehrerer Mannschaftsstützen rückten gleich mehrere Kämpfer je eine Gewichtsklasse auf und konnten dabei dennoch überzeugen.

Je zwei Punkte für die Hausherren holen Stefan Moser ( bis 60 Kilo), Mike Zeltner ( bis 73 Kilo), Lukas Reiter (bis 81 Kilo) und der einzige Wimpassing-Legionär Daniel Natea im Schwergewicht. Eine Gewichtsklasse höher punkten Andy Wenisch (bis 90 Kilo) und Kapitän Florian Wallner (bis 100 Kilo).

Mit den jüngsten drei Siegen im Oktober: 11:3 gegen Vienna Samurai, 11:2 gegen Union Leibnitz und dem 10:4 gegen Union Pinzgau liegen die Wimpassinger mehr als verdient am zweiten Platz. Sie haben sich somit, wie im Vorjahr, bereits vorzeitig für das „Final Four“ in Gmunden am 19. November qualifiziert.

Ein heißes Match wird dennoch zum Abschluss des Grunddurchganges am 29. Oktober noch erwartet. Dabei geht es auswärts gegen Multikraft Wels, welche auch im „Final 4“ die vermeintlichen ersten Gegner sein werden.