Erstellt am 24. November 2015, 05:58

Linda Hamersak hält international gut mit. Bei den Hamburg Gymnastics zeigte die Turnerin des ATSV Ternitz, dass sie auch starker Konkurrenz trotzen kann.

Top Ten. Die stolze Mutter und Trainerin Ines Hamersak gemeinsam mit Tochter Linda.  |  NOEN, Foto: ATSV

Es war ein Wettkampf der Superlative – die internationalen Hamburg Gymnastics. Mannschaften aus über zehn Nationen waren dabei am Start. Unter ihnen auch Turnerinnen, die bei der Weltmeisterschaft teilnehmen. An zwei Tagen hat man in drei Qualifikationsrunden die Mannschafts- und Einzelsieger ermittelt.

Unter den zahlreichen Teilnehmern war auch Linda Hamersak vom ATSV Ternitz mit am Start. Sie kämpfte im Team ASKÖ Austria um eine Medaille. Gleich zu Beginn konnte das Nachwuchstalent am Balken punkten. Auch der Tuskahara am Sprung hat Hamersak wertvolle Punkte eingebracht. Die Kür am Boden hat die Kunstturnerin ebenfalls einwandfrei bewältigt. Am Stufenbarren lief für die Ternitzerin jedoch nicht alles nach Plan. „Ein neu erlerntes Flugelement brachte sie etwas aus dem Rhythmus“, so Mutter und Trainerin Ines Hamersak. Das kostete natürlich viele Punkte.

Dennoch konnte es die Nachwuchshoffnung dank guter Leistungen am Balken, Boden und Sprung noch auf den siebenten Platz schaffen. „Es ist immer schwierig, neue Elemente in eine Übung aufzunehmen, vor allem am Stufenbarren verliert man sehr leicht den Rhythmus“, so Ines Hamersak weiter. Aber das Ziel, bei einem so stark besetzten Wettkampf unter die Top Ten zu kommen, hat die Nachwuchshoffnung definitiv erfüllt.
Auch im Mannschaftsbewerb haben die Turnerinnen des Team ASKÖ Austria mit dem vierten Platz eine gute Leistung geliefert.