Erstellt am 31. Mai 2016, 05:04

Michi Polleres als beste Österreicherin. Talent von Cheftrainer Adi Zeltner schaffte Top-Platzierung – im Finale musste sich Michi Polleres jedoch geschlagen geben.

Freude. Michaela Polleres mit Cheftrainer Adi Zeltner. Sie konnte in Leibnitz ihr Talent unter Beweis stellen.  |  NOEN, Foto: JCW

Ein besonders hohes Niveau boten die Kämpfe beim European Cup für Junioren in Leibnitz in der Steiermark. Unter den rund 500 Teilnehmern aus rund 35 Nationen war auch starke Konkurrenz aus Japan und Kasachstan vertreten. Allen voran konnte einmal mehr Michaela Polleres vom Judoclub Wimpassing Sparkasse punkten. Das Judo-Talent von Cheftrainer Adi Zeltner sorgte für die beste Platzierung des rot-weiß-roten Teams.

Nach einem Freilos setzte sich die als Nummer vier gesetzte Sporthilfe-Athletin vorzeitig mit Ippon gegen die Niederländerin Vos durch. Auch in Runde drei, als es gegen die Deutsche Blietz zur Neuauflage des EM-Bronze-Kampfes kam, ging die HTL-Maturantin erneut als sichere Siegerin hervor.

In einem spannenden Halbfinalkampf konnte Polleres erstmals die routinierte Bosnierin Aleksandea Samardzic besiegen. Mit einem wuchtigen Ausheber entschied sie diesen Kampf und zog somit verdient in das Finale bis 70kg ein. Dort traf sie auf die Japanerin Niizoe – sie kam aber gleich zu Beginn des Bewerbs in den Rückstand und konnte diesen nicht mehr einholen. Der Freude von Michaela Polleres tat dies keinen Abbruch: Für die Athletin glänzte Silber an diesem Tag wie Gold.
Übrigens ebenso stark unterwegs war Markus Hirzberger – er konnte beim European Cup in Leibnitz zwei Siege für sich verbuchen.