Erstellt am 13. Juni 2017, 11:39

Hitzige Rennen in der Sandarena. Beim zweiten Tag des Stockcar-Cups waren wieder über 700 Besucher in Natschbach.

Juniorenklasse. Am Stockerl standen Marco Steiner (Mitte), Gabriel Giuglea und Michael Kindl.  |  Walter Vogler

Laute Motoren, spezielle Fahrzeuge und über 700 Zuschauer. Besser konnte der bereits zweite Renntag des Stockcar-Racing-Cup wohl nicht über die Bühne gehen. 40 Fahrer kämpften in vier verschiedenen Klassen um Spitzenplatzierungen.

Die absolut stärkste Kategorie, zumindest wenn man von der Motorstärke ausgeht, war die Formel 2. Hier durfte der 23-jährige Marcus Lechner aus Grafenbach über den ersten Platz jubeln. Hinter ihm landete das „Quasi-Urgestein“ des Stockcar-Cups Hans-Jürgen Erhart. Albert Eder reihte sich auf Rang drei ein.

In der bestbesetzten Klasse, den Salooncars, hatte ganz eindeutig der eigentliche Außenseiter Roman Führinger die Nase vorne. Er konnte sich mehr als verdient den ersten Platz vor Mario Kroffl und Lukas Troll aus dem Weinviertel sichern.

Heckantriebsklasse. Mit seinem Fahrzeug konnte Harald Reitprecht den Tagessieg einfahren.  |  Walter Vogler

Ein paar spannende Läufe gab es auch in der Heckantreiber-Klasse. Sieben Starter haben sich hier von Beginn an auf sehr hohem Niveau duelliert. Ganz stark präsentierte sich dabei Organisator Gerald Koloc, der zwei Vorlaufsiege erzielen konnte. Am Ende hatte er um den Sieg jedoch nichts mehr mitzureden. Harald Reitprecht (Japons) siegte vor Paul Bierl (Seibersdorf) und Erwin Ostler (Neunkirchen).

Auch in der neu gegründeten Juniorenklasse – die Teilnehmer sind 13 bis 17 Jahre alt – gab es wieder hitzige Kämpfe. Ganz besonders in Szene gesetzt haben sich dabei der Neunkirchner Gabriel Giuglea und der Ramplacher Paul Puchegger. Sie lieferten sich von Beginn an einen Zweikampf, der sich sehen lassen konnte. Letztendlich holte aber ein ganz anderer, nämlich Marco Steiner, den Tagessieg.