Erstellt am 13. Juni 2017, 11:42

Klaus und Lachner unter den Top Ten. Beim Ötschermarathon konnten gleich drei Bezirksläufer wieder mit sehr guten und beeindruckenden Leistungen aufwarten.

Stolz. Evelyne Lachner kam als Zweite ins Ziel.   |  privat

69 Kilometer laufen – und das in zwei Tagen. Die größte Herausforderung dabei: die insgesamt 2.700 Höhenmeter. Der Ötscher Ultramarathon hatte es wieder in sich. Dieses Mal waren gleich drei Läufer aus dem Bezirk am Start.

Eine davon war Evelyne Lachner aus Würflach. Sie lief am ersten Tag 50 Kilo- und 1800 Höhenmeter. „Beim Start bin ich es eher gemütlich angegangen“, so Lachner. Doch beim ersten steilen Teil der Strecke gab sie Gas und war bereits die drittbeste Dame. „In den Ötschergräben ging ich dann wieder etwas runter vom Gas, was aber falsch war“, erzählt die Extremsportlerin. Denn ihre heißeste Konkurrentin war knapp hinter ihr.

„Ich riskierte dann alles. Am höchsten Punkt hätte ich dann kein Wort mehr herausgebracht“, schmunzelt die Würflacherin. Am Ende landete sie mit neuer persönlicher Bestzeit auf dem zweiten Rang. Noch erschöpft vom ersten Lauf war Lachner tags darauf gleich wieder am Start. Auch hier konnte sie nach 19 Kilo- und 900 Höhenmetern wieder auf dem zweiten Platz landen.

Der Ternitzer Matthias Klaus war ebenfalls mit von der Partie und lief als Gesamt-Achter und Bester der Allgemeinen Klasse ins Ziel.
Josef Lachner finishte den Mountainrun als Vierter.